IFK-Positionspapier „osteopathischer Physiotherapeut“

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Das Rechercheprojekt des IFK in den USA - dem Ursprungsland der Osteopathie - ist abgeschlossen. Der Vorstand hat die zahlreichen Informationen intensiv ausgewertet (s. auch Film zur IFK-Forschungsreise). Im Vordergrund stand dabei die Frage, wie eine bundesweit abgestimmte Lösung zur Abgabe der Osteopathie in Deutschland aussehen könnte. Eine mögliche Regelung ist nun im Positionspapier „osteopathischer Physiotherapeut“ verabschiedet.

Nach Bewertung der Rechercheergebnisse kam der IFK zu dem Ergebnis, dass ohne Lücke in der Patientenversorgung auch kein neuer Beruf „Osteopath“ erforderlich ist. Vielmehr ist es sinnvoll, die Weiterbildung von Ärzten und Physiotherapeuten weiter auszubauen. Nach einer bundesweit koordinierten Weiterbildung mit einem Curriculum in Anlehnung an internationale Standards sollten „osteopathische Physiotherapeuten“ rechtssicher osteopathisch arbeiten dürfen. Sie benötigen hierfür eine neue Leistungsposition für manualtherapeutische/ osteopathische Techniken. Diese muss vor allem eine für osteopathische Behandlungen erforderliche ausreichende Behandlungszeit ermöglichen, die deutlich über den bisherigen Zeiten der bestehenden Leistungspositionen in der Physiotherapie liegt. Zudem muss der Direct Access möglich sein.

Das IFK-Positionspapier ist bereits Diskussionsgrundlage für Gespräche mit Entscheidungsträgern im Gesundheitswesen. Zusätzlich erstellt der Verband derzeit einen Vorschlag für ein Curriculum und für eine Leistungsposition der osteopathischen Physiotherapie.

Das IFK-Positionspapier finden Sie hier.