Wellnessmarke „PhysioBalance“
Zusatzangebote im Präventions- und Wellnessbereich werden für freiberufliche Therapeuten immer wichtiger. Der Bundesverband selbstständiger Physiotherapeuten - IFK e. V. hat daher für seine Mitgliedspraxen die therapeutische Wellnessmarke "PhysioBalance" entwickelt. "Gesunde Wellness ist ein Zukunftssektor, in dem Therapeuten ihre fachlichen Qualifikationen gewinnbringend nutzen können", meint Ute Repschläger, Vorsitzende des Bundesverbands selbstständiger Physiotherapeuten - IFK e. V. Ziel des Verbands ist es, langfristig für Verbraucher ein bundesweites Netzwerk aus "PhysioBalance"-Praxen zu bilden.
Bereits im Frühjahr dieses Jahres prophezeite ein im Gesundheitswesen bekannter Informationsdienst, dass Wellness-Angebote für Physiotherapeuten wirtschaftlich so wichtig würden, wie die IGeL-Leistungen mittlerweile für Ärzte. Aufgrund sinkender Umsätze im GKV-Bereich müssen Selbstzahlerangebote stärker forciert werden. Bisher bieten lediglich rund 20 Prozent der Physiotherapiepraxen ihren Patienten neben den therapeutischen Leistungen Zusatzangebote wie Entspannungsmassagen oder Tai Chi an. "Der IFK fördert verstärkt Präventions- und Wellness-Angebote für seine Mitglieder", so Ute Repschläger, "es ist aber auch klar, dass Kuration die Kernaufgabe der Praxisinhaber bleibt."
In Balance: Bewegung
und Entspannung
Der Begriff Wellness wird heute meist für passive Wohlfühlangebote verwendet,
wie z. B. die klassische Entspannungs-Massage. Aktive Bewegungen bleiben
oft unberücksichtigt, obwohl sie zum körperlichen und seelischen Wohlbefinden
entscheidend beitragen. Die neue IFK-Wellnessmarke "PhysioBalance" soll
daher für die richtige Balance zwischen Entspannung und bewusster Bewegung
stehen. Ihre therapeutischen Wellness-Angebote kombinieren Wohlfühlelemente
mit gezielten gesundheitsfördernden Maßnahmen - immer den jeweils individuellen
Bedürfnissen angepasst. Ein Beispiel: Stressmanagement durch Aromatherapie kombiniert mit Qi Gong.
Vorteil: Kontraindikationen
ausschließen
Physiotherapeuten haben im unüberschaubaren Wellness-Markt einen wichtigen
Vorteil: ihre fachlichen Qualifikationen, die allgemein anerkannt sind.
Sie können vor jeder Wellness-Anwendung überprüfen, ob diese angemessen
ist und nicht kontraindiziert. "Das PhysioBalance-Konzept sieht eine
individuelle, an die Bedürfnisse des Kunden angepasste Beratung und
Betreuung durch den Therapeuten vor", erklärt Ute Repschläger. Dies
muss eine kurze Befunderhebung zur Vorbereitung jeder Wellness-Anwendung
einschließen. Gegebenenfalls wird auch ein Hinweis nötig, dass therapeutische
Maßnahmen erforderlich sind.
IFK-Lizenzvertrag:
Qualität gewährleisten
Damit der IFK gewährleisten kann, dass die "PhysioBalance"-Leistungen
den vorgesehenen Qualitätsansprüchen genügen und sich von weniger seriösen
Wellness-Angeboten abheben, wird mit den Mitgliedspraxen ein Lizenzvertrag
geschlossen. Mit Nutzung der IFK-Wellnessmarke verpflichten sich die
Physiotherapeuten, gewisse Kriterien zu erfüllen. Dies sind beispielsweise
räumliche Voraussetzungen wie Behandlungskabinen mit ausreichendem Sichtschutz
oder Öffnungszeiten für Berufstätige. Auch einige sächliche Voraussetzungen
beinhaltet das "PhysioBalance"-Konzept. So sollen entsprechende Geräte
der Wellness-Anwendungen dem aktuellen Stand der Technik und Wissenschaft
entsprechen, wie es in Therapiepraxen grundsätzlich u. a. durch das
Medizinproduktegesetz geregelt ist.
"Viele IFK-Mitglieder
haben bereits Interesse an der neuen Wellnessmarke bekundet", so Ute
Repschläger. Der Verband stellt seinen Mitgliedspraxen das Gesamtpaket
"PhysioBalance" inklusive Logo, Praxisschild und Patientenbroschüre
zum geringen Selbstkostenpreis zur Verfügung.
Hier finden Sie unser Physio-Balance-Logo zum Download:
(beide passwortgeschützt)










