Kassenverhandlungen
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Vdek
Am 10. Februar fand die erste Verhandlungsrunde für das Jahr 2010 statt, die ergebnislos abgebrochen wurde. Der IFK fordert einen Ost-West-Angleich sowie eine angemessene Preiserhöhung im Westen, was von den Ersatzkassen bislang nicht akzeptiert wird.
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Baden-Württemberg
Die Preisvereinbarung und der Rahmenvertrag mit AOK und LKK sind gekündigt. Die Krankenkassen haben sich in zwei Verhandlungsgruppen getrennt (AOK und IKK, BKK, Knappschaft). Nachdem regelmäßige Gespräche mit beiden Verhandlungsgruppen ohne greifbare Ergebnisse blieben, wurde jetzt das Scheitern der Verhandlungen erklärt und gegenüber der AOK ein Schiedsverfahren eingeleitet. -
Bayern
Zum 1. April 2010 werden die Preise linear in Höhe der Grundlohnsumme um 1,54% erhöht. Zudem erfolgt ab dem 1. Juli 2010 eine weitere Erhöhung im gleichen Rahmen. Ab Juli 2010 werden die Hausbesuche zudem auf ein Pauschalsystem analog zum Vdek umgestellt. Die Laufzeit endet zum 31. März 2011. -
Berlin
Für 2010 werden die Preise in zwei Stufen zum 1. April und 1. November erhöht. Die Erhöhung für West-Berlin übersteigt dabei insgesamt deutlich das Volumen der Grundlohnsumme 2010. Für die Ost-Berliner-Praxen fällt die Steigerung noch höher aus, ehe dann 2011 endgültig der Angleich an die Preise in West-Berlin erreicht werden wird. Insgesamt konnte das Berliner Vergütungsniveau in den letzten beiden Jahren auf dem Verhandlungsweg um fast 8 % gesteigert werden. -
Bremen
Zum 1. September 2010 wurde eine strukturelle Erhöhung vereinbart. IFK-Mitglieder werden informiert. -
Hamburg
Die Preise wurden zum 01.01.2010 strukturell erhöht. IFK-Mitglieder wurden informiert. -
Hessen
Zum 01.05.2010 werden die Preise linear in Höhe der vollen Grundlohnsumme um 1,54% erhöht. -
Niedersachsen
Zum 01.02.2010 wurden die Preise strukturell um 1,54% erhöht. -
Rheinland
Es wurde eine strukturelle Erhöhung der Vergütung vereinbart, deren Laufzeit vom 01.07.2010 bis zum 31.12.2010 reicht. IFK-Mitglieder wurden informiert. -
Rheinland-Pfalz
Zum 1. April 2010 werden die Preise strukturell im Rahmen der Grundlohnsumme erhöht. Die Vereinbarung läuft bis zum 30.03.2011. -
Saarland
Zum 1. Juli 2009 konnte eine strukturelle Vergütungserhöhung vereinbart werden. Die Laufzeit reicht bis zum 31.12.2010. IFK-Mitglieder wurden informiert. -
Schleswig-Holstein
Mit der BKK/IKK/LKK/Knappschaft SH wurde sich auf eine Preiserhöhung zum 1. Januar 2010 geeinigt. IFK-Mitglieder wurden informiert. Auch Verhandlungen mit der AOK Schleswig-Holstein führten zu einer Vergütungserhöhung ab 1. Januar 2010, die in 2 Stufen erfolgen wird. -
Westfalen-Lippe
Zum 1. Juli 2010 werden die Preise strukturell um 2% erhöht.. Die Laufzeit reicht bis zum 31.03.2011. IFK-Mitglieder werden informiert. -
AOK Ostdeutschland
Mit der AOK konnte in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Thüringen zum 1. Oktober 2009 eine deutliche strukturelle Vergütungserhöhung vereinbart werden. Zudem wurde die Zielsetzung eines Ost-West-Angleichs im Rahmen einer Protokollnotiz festgehalten. Die AOK Sachsen-Anhalt hatte sich unerklärlicherweise dieser Entwicklung verschlossen, was ein Schiedsverfahren nötig machte. Dieses führte zu einem erfreulichen Ergebnis, nach dem die Preise in Sachsen-Anhalt ab dem 01.07.2010 linear um 9,5% erhöht werden. Ab dem 1. Januar 2011 wird der Vertrag aber wieder mit denen der übrigen Bundesländer zusammengeführt, so dass ab dann eine einheitliche Preisliste für die AOK im Osten bestehen wird. -
BKK Ostdeutschland
Zum 01. Dezember 2009 gibt es eine deutliche strukturelle Preiserhöhung. Die BKK bekannte sich deutlich zu einem weiteren Angleich der Vergütung. Die nächsten Verhandlungen werden im Juli 2010 stattfinden. -
IKK Ostdeutschland
Zum 01.Dezember 2009 gibt es eine deutliche strukturelle Preiserhöhung. Analog zur AOK und BKK Ostdeutschland wurde ein klares Bekenntnis zum Ost-West-Angleich vereinbart. -
Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (vormals Hauptverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften)
Die Preise wurden zum 1. Januar 2010 erhöht. -
Knappschaft Ost
Es gibt Vergütungserhöhungen in Sachsen-Anhalt und Brandenburg rückwirkend zum 1. Oktober 2007. Die Vergütungsvereinbarung wurde zum 31.12.2008 gekündigt. In den Anschlussverhandlungen konnte keine Einigung erzielt werden.
Auch mit der Knappschaft Sachsen gelang eine Vereinbarung über eine strukturelle Vergütungserhöhung, die zum 01.12.2007 in Kraft tritt. Die Vergütungsvereinbarung wurde zum 31.12.2008 gekündigt. Anschlussverhandlungen führten bislang aber ebenfalls zu keinem Ergebnis.
Mit der Knappschaft Thüringen wurden ein neuer Rahmenvertrag und eine Preiserhöhung vereinbart. Die Preise steigen zum 01.07.2008. -
Postbeamtenkrankenkasse
Die Postbeamtenkrankenkasse hat die Preise zum 01.04.2009 erhöht. -
Landwirtschaftliche Krankenkassen
Für die landwirtschaftlichen Krankenkassen gelten seit dem 1. Oktober 2009 bundeseinheitliche Preise. IFK-Mitglieder wurden hierüber informiert.








