Schlaganfallpatienten: Evidenz für die Praxis schaffen
19. Juli 2012 |
Aktuell wird in Norddeutschland eine der ersten Studien zur ambulanten Versorgung von Schlaganfallpatienten gemeinsam mit Therapeuten nach evidenzbasierten Kriterien durchgeführt. Das Projekt wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.
In dieser randomisiert-kontrollierten Studie wird ein neues ambulantes Therapieangebot für Schlaganfallpatienten mit der üblichen Therapie verglichen. Die Resonanz ist positiv, über 40 Therapeuten nehmen bereits teil. Für eine optimale Aussagekraft der Studie werden so viele Therapeuten wie möglich gebraucht, mindestens aber 60.
Wer führt die Studie durch? Eine interprofessionelle Arbeitsgruppe aus Allgemeinmedizinern, Physio- und Ergotherapeuten des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf.
Eines der Anliegen ist es, eine evidenzbasierte Grundlage für die Versorgung von Schlaganfallpatienten zu schaffen. Gemeinsam hat die Arbeitsgruppe bereits verschiedene Projekte zu diesem Thema erfolgreich durchgeführt. Dazu gehören Befragungen von Physiotherapeuten, Ergotherapeuten und Hausärzten, Analysen von Krankenkassendaten, Projekte zur interprofessionellen Zusammenarbeit und Leitlinienarbeit.
Mit der Arbeit soll ein Beitrag zu einer evidenzbasierten Therapie in der ambulanten Versorgung geleistet werden, die auch im Therapiealltag umsetzbar ist. Dies kann nur durch die Zusammenarbeit mit den ambulant tätigen Physio- und Ergotherapeuten gelingen.
Haben Sie Interesse, mehr über die Studie und die Teilnahmemöglichkeiten zu erfahren? Dann nehmen Sie bitte Kontakt auf unter:
Tel. 040 7410-59769 oder 040 7410-57379, Fax 040 7410-53681
E-Mail:
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, HOTLINE Schlaganfall-Studie: 0178 1819339
oder schreiben Sie an:
Dr. med. Anne Barzel (Arbeitsgruppen- und Projektleitung)
Institut für Allgemeinmedizin, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf,
Martinistr. 52, 20246 Hamburg
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