Deutsches Netzwerk Adipositas (D.N.A.)

Im Rahmen der „Diabetes Herbsttagung“ und der „Adipositas Jahrestagung“ am 22.11.2014 in Leipzig machten auf dem Symposium des Deutschen Netzwerks Adipositas (D.N.A.) – dem auch der IFK angehört – Vertreter von Ärzten, medizinischen Fachberufen, Krankenkassen und Politik auf den Missstand aufmerksam, dass krankhaft übergewichtige bzw. adipöse Patienten in Deutschland nicht adäquat versorgt werden. Näheres dazu lesen Sie in der dazugehörigen Pressemitteilung „Adipositas – die unbehandelte Krankheit“ des D.N.A.

Jeder Vierte leidet in Deutschland an Adipositas. Langfristig wirksame Therapie-Konzepte sollten immer Verhaltens-, Bewegungs- und Ernährungstraining beinhalten. Dies lässt sich am besten mit einem interprofessionellen Team aus Ernährungsmedizinern, Diätassistenten, Physiotherapeuten und Psychotherapeuten umsetzen. Daher hat der IFK im Januar 2013 zusammen mit Verbänden der anderen Professionen das „Deutsche Netzwerk Adipositas ­– D.N.A.“ gegründet. Die Kooperationspartner möchten Betroffenen den Zugang zu Therapieangeboten erleichtern und den politischen Druck erhöhen, das Problem endlich anzugehen.

IFK-Mitglieder können sich an den Adipositas-Gruppen des standardisierten Therapie-Programms DOC WEIGHT beteiligen, die das Netzwerk kooperativ in ganz Deutschland anbietet. Neben Walking wird in den Bewegungseinheiten vor allem Aquatraining eingesetzt. DOC WEIGHT richtet sich an stark übergewichtige, erwachsene Menschen, die einen Body Mass Index (BMI) von mehr als 40 aufweisen.

Nähere Informationen finden Sie u.a. im Artikel der „physiotherapie“ 2/2013 und unter www.deutsches-netzwerk-adipositas.de. Informationen zum Therapieprogramm DOC WEIGHT finden Sie unter http://www.bdem.de/index.php?page=13.