Berufsbild Physiotherapie

Die Physiotherapie ist aus der medizinischen Versorgung heute nicht wegzudenken. Bewährte Therapiemethoden werden kontinuierlich weiterentwickelt und neue Einsatzmöglichkeiten geschaffen. Somit können Physiotherapeuten für jedes Krankheitsbild einen individuellen Therapieplan entwickeln. Gemeinsam mit dem Patienten arbeiten sie daran, Störungen der Gesundheit vorzubeugen und Funktionen/Fähigkeiten zu erhalten, wiederherzustellen und zu verbes­sern. Gestützt auf die Diagnose des Arztes wird der physiotherapeutische Befund erstellt. Der Physiotherapeut untersucht den Patienten, um genau festzustellen, wann und wo dieser welche Art von Funktionsstörungen bzw. Schmerzen hat. Zu den Aufgabenfeldern eines Physiotherapeuten gehören die medizinischen Bereiche:

  • Prävention (vorbeugende Maßnahmen)
  • Kuration (Behandeln akuter und chronischer Beschwerden)
  • Rehabilitation (Maßnahmen zur Wiedereingliederung in Arbeit, Beruf und Gesellschaft)

Physiotherapie bietet dabei ein großes Behandlungsspektrum. Bei Erkrankungen aus jedem medizinischen Fachbereich in allen Altersstufen (von Säugling bis zum Hochbetagten) hilft Physiotherapie mit vielfältigen Möglichkeiten. Übrigens: In Deutschland wurde 1994 eine Änderung des Berufsrechts durchgeführt und für „Krankengymnast“ der neue Begriff Physiotherapeut eingeführt, der auch international gebräuchlich ist. Detailierte Informationen zum „Berufsbild Physiotherapie“ finden Sie hier.

Gesetz über die Berufe in der Physiotherapie (MPhG vom 26. Mai 1994)

Den aktuellen Gesetzestext finden Sie unter: www.gesetze-im-internet.de/mphg/index.html