Gut besuchtes Forum Ost

Beim Forum Physiotherapie Ost in Leipzig gab der IFK mit einem neuen Vortragskonzept nicht nur Einblick in aktuelle berufspolitische Neuigkeiten, sondern auch Praxistipps von A wie Arbeitsrecht bis Z wie neue Zulassungsempfehlungen.

Die fast 80 Teilnehmer erhielten eine Bewertung zum Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetz (HHVG) und nutzten die Gelegenheit, den IFK-Experten zahlreiche Nachfragen zu berufspolitischen und fachlichen Themen zu stellen. Als Einstieg in die Veranstaltung im Leipziger Hotel INNSIDE referierte Alexander Dassel mit einer 90-minütigen Fortbildung zum Thema „Zeitgemäße Neurorehabilitation: Förderung der aktivitätsabhängigen Plastizität“. Die IFK-Vorstandsvorsitzende Ute Repschläger stellte in ihrem berufspolitischen Vortrag die Aufbruchsstimmung in der Physiotherapie im Wahljahr 2017 in den Mittelpunkt und bewertete in diesem Rahmen das HHVG: Zum einen sei mit dem Wegfall der Grundlohnsummenbindung bis Ende 2019 eine langjährige Forderung des IFK umgesetzt worden. Dazu sei die Beschleunigung der Schiedsverfahren bei Vergütungsverhandlungen ein Fortschritt. Mit der Einführung der Transparenzregelung für die Mitarbeitervergütung habe die Bundesregierung allerdings in erster Linie zusätzliche Bürokratie geschaffen und die große Chance verpasst, Modellvorhaben zum Direktzugang einzuführen.

Ulrike Borgmann, IFK-Referatsleiterin Recht, referierte über Praxisthemen von A bis Z zu jedem Buchstaben des Alphabets. Das Themenspektrum reichte dabei von A wie Arbeitsrecht bis zu Z wie Zulassungsempfehlungen. Darüber hinaus stießen ihre Ausführungen über G wie Grundlohnsummenentfall und den aktuellen Stand der damit verbundenen Verhandlungen sowie S wie Schiedsverfahren auf besonders großes Interesse unter den Teilnehmern.

Beim Ausklang mit Buffet ließen die Teilnehmer den gelungenen Abend in persönlichen Gesprächen noch einmal Revue passieren und tauschten sich über die Erkenntnisse aus.

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