IFK-Delegation trifft Dr. Roy Kühne zum politischen Austausch

Ende April lud der Bundestagsabgeordnete Dr. Roy Kühne Vertreter verschiedener Heilmittelerbringerverbände zum fachlich-politischen Austausch in den Bundestag. Für den IFK waren die Vorstandsvorsitzende Ute Repschläger sowie Geschäftsführer Dr. Björn Pfadenhauer vor Ort.

Inhaltlich wurde unter anderem der aktuelle Stand der Vergütungsverhandlungen diskutiert. Dabei waren sich alle Teilnehmer einig, dass die Grundlohnsummenbindung auch über 2019 hinaus wegfallen muss, um der nach wie vor prekären Lage der Therapieberufe entgegenzuwirken. Ebenso sprachen die Teilnehmer über Themen wie die Blankoverordnung und Direktzugang sowie eine mögliche Weiterentwicklung der Ausbildungs- und Prüfungsordnung. Es lässt sich ein positives Fazit des Austauschs ziehen, in dem viele verschiedene berufspolitische Themen erörtert werden konnten.

Weitere Artikel

G-BA erweitert Diagnoseliste zum langfristigen Heilmittelbedarf (LHB)

2026 | 21.08. In seiner gestrigen Sitzung hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) die Diagnoseliste für den langfristigen Heilmittelbedarf (LHB) um die Indikationen „Multisystematrophie vom Parkinson-Typ (MSA-P, ICD-10-GM G23.2)“ und „Multisystematrophie vom zerebellären Typ (MSA-C, ICD-10-GM G23.3)“ erweitert.

Erhöhung der Höchstbeträge für beihilfefähige Aufwendungen ab 1. September 2026

2026 | 18.08. Ab dem 1. September 2026 steigen erneut die Höchstsätze der Bundesbeihilfeverordnung für einige Leistungen. Dies betrifft unter anderem die Erweiterte ambulante Physiotherapie (EAP) (Anstieg von 115,30 Euro auf 123,80 Euro) sowie Leistungen im Bereich „Sonstiges“, die für alle Heilmittelbereiche einheitlich gelten. Hierzu gehört auch die versorgungsbezogene Pauschale je Blankoverordnung (Anstieg von 98,60 Euro auf 102,70 Euro), die bei beihilfeberechtigten Patienten noch erstattet wird.  

Wie sich die Telematikinfrastruktur weiterentwickelt

2026 | 17.08. In unserer Reihe „TI: Schluss mit dem Aufschieben“ führen wir Sie Woche für Woche an die TI heran. Heute wollen wir einen Blick auf ihren derzeitigen Stand und geplante Weiterentwicklungen werfen. Dass sich die Telematikinfrastruktur weiterentwickelt, wird vor allem daran deutlich, dass wir seit 2026 von der TI 2.0 sprechen. Diese Weiterentwickelung funktioniert von jedem Ort aus und ganz ohne spezielle Geräte, da sie über das Internet erreichbar ist.