ZPP: Vereinfachte Prozesse nötig

Im Zuge der Rezertifizierungsverfahren der Zentralen Prüfstelle Prävention (ZPP) beklagen sich viele Heilmittelerbringer über die langwierigen Prüfprozesse aufgrund ständig wechselnder Sachbearbeiter. Aus diesem Anlass wird der IFK gemeinsam mit den anderen SHV-Verbänden Mitte der kommenden Woche in Berlin das Gespräch mit den ZPP-Verantwortlichen suchen, um optimierte Verfahrenswege zu erreichen.

Seit Einführung der ZPP am 01.01.2014 fallen die Prüfverfahren der ZPP zur Aufnahme von Präventionskursen in eine Datenbank kompliziert, nicht ausreichend transparent und teilweise beliebig aus. In zahlreichen Gesprächen mit den kassenseitigen Verantwortlichen konnte der IFK in der Vergangenheit bereits erste Verbesserungen in den Verfahrensabläufen erreichen. Der Abstimmungsprozesses führt jedoch weiterhin zu Missverständnissen in den inhaltlichen Teilen des Antrags. Daher fordert der IFK die Abschaffung inkonsistenter Prozesse und die grundsätzliche Vereinfachung der Prüfverfahren.

Grundsätzlich betrachtet der IFK eine zentrale Stelle, die Präventionsleistungen im Bereich des Individuellen Ansatzes auflistet, als gutes Instrument. Versicherte können mithilfe dieser Datenbank schnell, einfach und kostenfrei aus einem großen und qualitativ hochwertigen Kursbestand ihren individuellen Präventionskurs wählen. Aufwand und Anforderungen an Physiotherapeuten müssen jedoch in einem angemessenen Verhältnis stehen. Der IFK wird daher nicht locker lassen, bis der Ablauf auch für Therapeuten reibungslos funktionieren wird.

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