IFK-Vertreterin beim Gesprächsforum „Junge Freie Berufe“ 

Für den IFK hat Ricarda Uhlemeyer im Oktober an der konstituierenden Sitzung des Gesprächsforums „Junge Freie Berufe“ des Bundesverbands Freier Berufe (BFB) teilgenommen. Sie ist Mitglied des IFK-Fachausschusses Wissenschaft, selbstständige Physiotherapeutin und Praxismitinhaberin. Neben den Vertretern des BFB waren auch Teilnehmer aus der Bundesärztekammer, Tier- und Zahnärzte sowie Vertreter aus den Bereichen Steuerberatung und Bauingenieurwesen anwesend. 

Als IFK-Mitglied berichtete Uhlemeyer über das Modellvorhaben zur Akademisierung der physiotherapeutischen Ausbildung und über die Startermitgliedschaft, die der IFK zulassungsinteressierten Physiotherapeuten zur Betreuung bei Gründervorhaben anbietet. Außerdem stellte sie die Arbeit der IFK-Fachausschüsse vor und zeigte auf, dass in den Verbandsgremien Mitglieder aller Altersgruppen aktiv mitarbeiten.

Nach der offiziellen Neugründung des Gesprächsforums tauschten sich die Teilnehmer über Themen aus, die die verschiedenen freien Berufe branchenübergreifend beschäftigen. In vielen Punkten fanden sich Übereinstimmungen bei Problematiken und Wünschen. So wurde über das Risiko der Unternehmensgründung und den damit verbundenen Existenzängsten, aber auch über Nachwuchssorgen und Nachfolgeprobleme in den verschiedenen Branchen gesprochen. Ein weiteres Thema der Gesprächsrunde war die Vereinbarkeit von Arbeit, Freizeit und Familie als Selbstständige – Stichwort Work-Life-Balance. Auch Veränderungen im Klienten- bzw. Patientenverhältnis, die viele Teilnehmer bemerkt haben, sowie das häufig als negativ bewertete Image der Selbstständigkeit wurden diskutiert. Der „Dauerbrenner“ Digitalisierung kam bei der Runde ebenfalls nicht zu kurz. 

Ziel des Gesprächsforums ist es, Positionspapiere zu erarbeiten, die die Arbeit des BFB aus dem Blickwinkel junger Freiberufler beleuchten. Gleichzeitig soll das Image Selbstständiger in den verschiedenen Branchen gestärkt werden. Das nächste Treffen des Gesprächsforums ist im zweiten Quartal 2023 geplant. Wer Interesse daran hat, den IFK ebenfalls im Gesprächsforum „Junge Freie Berufe“ zu vertreten, kann sich in der Geschäftsstelle melden. 
 

Weitere Artikel

G-BA erweitert Diagnoseliste zum langfristigen Heilmittelbedarf (LHB)

2026 | 21.08. In seiner gestrigen Sitzung hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) die Diagnoseliste für den langfristigen Heilmittelbedarf (LHB) um die Indikationen „Multisystematrophie vom Parkinson-Typ (MSA-P, ICD-10-GM G23.2)“ und „Multisystematrophie vom zerebellären Typ (MSA-C, ICD-10-GM G23.3)“ erweitert.

Erhöhung der Höchstbeträge für beihilfefähige Aufwendungen ab 1. September 2026

2026 | 18.08. Ab dem 1. September 2026 steigen erneut die Höchstsätze der Bundesbeihilfeverordnung für einige Leistungen. Dies betrifft unter anderem die Erweiterte ambulante Physiotherapie (EAP) (Anstieg von 115,30 Euro auf 123,80 Euro) sowie Leistungen im Bereich „Sonstiges“, die für alle Heilmittelbereiche einheitlich gelten. Hierzu gehört auch die versorgungsbezogene Pauschale je Blankoverordnung (Anstieg von 98,60 Euro auf 102,70 Euro), die bei beihilfeberechtigten Patienten noch erstattet wird.  

Wie sich die Telematikinfrastruktur weiterentwickelt

2026 | 17.08. In unserer Reihe „TI: Schluss mit dem Aufschieben“ führen wir Sie Woche für Woche an die TI heran. Heute wollen wir einen Blick auf ihren derzeitigen Stand und geplante Weiterentwicklungen werfen. Dass sich die Telematikinfrastruktur weiterentwickelt, wird vor allem daran deutlich, dass wir seit 2026 von der TI 2.0 sprechen. Diese Weiterentwickelung funktioniert von jedem Ort aus und ganz ohne spezielle Geräte, da sie über das Internet erreichbar ist.