Praxisbesuche in Herne: Bollmann (SPD) und Ritterswürden (FDP) informieren sich über Heilmittelerbringer

Auch in Herne war die SHV-Winteraktion aktiv: In der Praxis von IFK-Mitglied Lukas Hörnchen waren kurz hintereinander Hendrik Bollmann (SPD) und Moritz Ritterswürden (FDP) zu Gast zu Gesprächen über die Lage der Heilmittelerbringer.

„Ein zentrales Thema war bei beiden Gesprächen der Fachkräftemangel und die Frage, wie unser Beruf wieder attraktiver werden kann“, berichtete Hörnchen nach den Treffen. „Ich erklärte, wie dringlich die Lage ist und dass die Attraktivität unseres Berufs sicherlich steigen würde, wenn im neuen Berufsgesetz eine Vollakademisierung verankert würde.“ Kurzfristig würden Fachkräfte aus dem Ausland helfen, den Fachkräftemangel abzumildern. „Hier werden uns aber große Steine in den Weg gelegt“, meinte Hörnchen. Die bürokratischen Hürden, die die ausländischen Fachkräfte, aber auch die Praxisinhaber, die Mitarbeiter einstellen wollen, ausbremsen, sind sehr hoch. Das Gespräch zeigte sich daher als gute Gelegenheit, die Politiker für dieses Thema zu sensibilisieren.

Aber auch im Praxisalltag ist Bürokratieabbau gefragt. Die Themen Zuzahlungseinzug und Prüfpflicht adressierte Hörnchen ebenfalls in den Gesprächen. „Dass die Fehler, die Ärzte beim Ausstellen von Verordnungen machen, uns zu Lasten gelegt werden, ist nicht in Ordnung“, meinte Hörnchen. In beiden Gesprächen konnten diese Schmerzpunkte angesprochen werden.  

„Sowohl Herr Bollmann als auch Herr Ritterswürden haben sich für die Gespräche viel Zeit genommen und ich habe den Austausch als sehr wertschätzend empfunden“, so Hörnchen. „Ich freue mich, dass ich die Forderungen der Heilmittelerbringer in beiden Gesprächen so intensiv diskutieren konnten.“

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Bild:

links: Lukas Hörnchen (l.) mit Hendrik Bollmann
rechts: Lukas Hörnchen (r.) mit Moritz Ritterwürden

 

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