GKV erzielt Überschüsse

Ähnlich wie schon in den vergangenen Jahren konnte die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) auch 2018 wieder einen deutlichen Einnahmeüberschuss von rund 2 Mrd. Euro erzielen. Die GKV hat damit inzwischen Rücklagen in Höhe von insgesamt rund 21 Mrd. Euro gebildet.

Laut Bundesgesundheitsminister Jens Spahn sind diese Überschüsse „dafür da, die Versorgung besser zu machen.“ Dies gilt nicht zuletzt für den Heilmittelbereich, wo auch nach den Vergütungserhöhungen der letzten Jahre noch weiter großer Nachholbedarf besteht, um die problematische wirtschaftliche Lage vieler Praxisinhaber und den Fachkräftemangel zu beseitigen.
Die Vergütungserhöhungen von rund 31,5 Prozent, die von den physiotherapeutischen Berufsverbänden seit Anfang 2017 mit den Krankenkassen verhandelt werden konnten, haben im vergangenen Jahr zu einem Ausgabenwachstum in der Physiotherapie von rund 13,7 Prozent beigetragen. Trotz dieser erfreulichen Zahlen bleibt der Anteil der Heilmittel an den Gesamtausgaben der GKV mit rund 3 Prozent aber weiterhin gering.
In den kommenden Monaten und Jahren werden daher laut IFK weitere Schritte dringend nötig sein, um die Vergütung noch stärker zu steigern.

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