Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) warnt vor Ultraschallgelen

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) warnt vor der Gefahr von Blutvergiftungen durch kontaminierte Ultraschallgele und -lotionen des Herstellers Eco-Med Pharmaceuticals.

Das aus Kanada stammende Kontaktgel wird zu Ultraschalluntersuchungen und -behandlungen angewendet. Nach US-Informationen sind mehrere bakterielle Infektionen in Zusammenhang mit der Anwendung des Gels aufgetreten. Es wurde eine Kontamination mit Burkholderia cepacia complex festgestellt. Laut BfArM kann dies besonders bei immungeschwächten Menschen schwere Infektionen auslösen. Aus Deutschland liegen derzeit keine vergleichbaren Meldungen vor. Trotzdem empfiehlt das BfArM die Ultraschallgele und -lotionen ab sofort nicht mehr anzuwenden und Ereignisse in Zusammenhang mit der Verwendung von Ultraschallgelen und -lotionen dieses Herstellers zu melden.


Hier finden Sie eine Liste der Ultraschallgele und -lotionen sowie die Internetseite des BfArM zur Meldung.

Weitere Artikel

FinanzKommission Gesundheit empfiehlt einschneidende Sparmaßnahmen in der Physiotherapie

2026 | 02.04. Die FinanzKommission Gesundheit hat den lang angekündigten Bericht mit Empfehlungen zur finanziellen Stabilisierung der Gesetzlichen Krankenversicherung veröffentlicht. Einige der vorgestellten Maßnahmen betreffen auch die Physiotherapie. Der IFK wird den Bericht in den nächsten Tagen in enger Abstimmung mit den Partnerverbänden im Spitzenverband der Heilmittelverbände (SHV) e. V. prüfen und bewerten.

Der IFK wünscht schöne Ostertage

2026 | 02.04. Während der Osterfeiertage bleibt unsere Geschäftsstelle geschlossen. Auch der IFK-Chat steht in dieser Zeit nicht zur Verfügung. Ab dem 7. April sind wir wieder wie gewohnt für Sie da. Wir wünschen Ihnen erholsame und schöne Ostertage!

NRW sieht Chancen im Direktzugang zu Therapien – verweist aber auf Bund

2026 | 01.04. Die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen bewertet den möglichen Direktzugang zu therapeutischen Leistungen grundsätzlich positiv, sieht die Zuständigkeit jedoch beim Bund. Das geht aus einer Antwort auf eine Kleine Anfrage 7192 vom 9. Februar 2026 der Abgeordneten Silvia Gosewinkel, Christina Weng und Rodion Bakum der SPD-Fraktion hervor.