GKV-Finanzentwicklung: Defizit im Gesundheitsfonds

Die Finanzlage der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) weist im 1. Quartal 2013 einen leichten Überschuss von rund 850 Millionen Euro bei den Krankenkassen auf. Den Einnahmen von rund 48,9 Milliarden Euro stehen Ausgaben in Höhe von rund 48 Milliarden Euro gegenüber. In der Gesamtbetrachtung der Finanzergebnisse von Krankenkassen und Gesundheitsfonds liegt aber mittlerweile ein Defizit von rund 915 Millionen Euro vor – nach einem Überschuss von rund 462 Millionen Euro im Vorjahr.

Die Leistungsausgaben der GKV haben sich in den ersten drei Monaten dieses Jahres bundesweit um 4,3 % je Versicherten erhöht. Die Ausgaben für Heilmittel sind im Vergleich zum Vorjahr um 3,2 % gestiegen. Der Anteil der Heilmittel an den Gesamtausgaben der Krankenkassen bleibt mit gerundeten 3 % weiterhin niedrig.

Eine umfangreiche Übersicht zur aktuellen GKV-Finanzentwicklung finden Sie hier.

Weitere Artikel

GKV neu denken: zukunftsfähig planen

2026 | 29.06. Die Stabilisierung der GKV-Finanzen darf nicht allein über kurzfristige Ausgabenbegrenzungen erfolgen. Statt pauschaler Sparmaßnahmen braucht es deshalb in Deutschland eine langfristig angelegte Strukturreform des Gesundheitswesens. Das muss auch die Bundesregierung erkennen.

G-BA Expertenpool: Ute Repschläger wiederbenannt

2026 | 26.06. Die IFK-Vorstandsvorsitzende Ute Repschläger wurde erneut als Mitglied des Expertenpools des Innovationsausschusses des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) benannt. In dieser Funktion berät sie den Innovationsausschuss bei der Begutachtung von Projektanträgen, die durch den Innovationsfonds unterstützt werden sollen.

SHV-Kampagne: Großes Interesse im Bergischen Städtedreieck

2026 | 24.06. Im Rahmen der SHV-Kampagne zum Beitragssatzstabilisierungsgesetz führte IFK-Mitglied Ricarda Uhlemeyer in den vergangenen Wochen gleich zwei interessante Gespräche mit Mitgliedern des Deutschen Bundestags: Helge Lindh (MdB/SPD) und Jürgen Hardt nahmen sich beide viel Zeit für die Physiotherapeutin und zeigten sich äußert interessiert an den Belangen des Spitzenverband der Heilmittelverbände e. V.