Heilmittelreport zeigt regionale Verordnungsunterschiede

In einigen Bundesländern wird wesentlich weniger Physiotherapie für Erkrankungen wie Osteoporose, Rheuma oder Bandscheibenschäden verordnet als in anderen. Das zeigt der neue Heil- und Hilfsmittelreport 2013 der Barmer GEK wieder einmal deutlich.

Die jährliche Analyse der Krankenkasse von rund 9,1 Millionen Versicherten belegt auffällige Verordnungsunterschiede – in Bremen oder dem Saarland z.B. eine Unterversorgung mit Physiotherapie. Bundesweit unterversorgt seien zudem Patienten mit chronischen Atemwegserkrankungen (COPD).Immer mehr Menschen brauchen in Deutschland Heil- und Hilfsmittel, so das Fazit des aktuellen Reports. Beide zusammen haben ein Ausgabenvolumen von rund 11,5 Milliarden Euro (Heilmittel rund 5 Milliarden Euro). Aufgrund von Alterung und technischem Fortschritt sieht die Barmer GEK hierfür aber gute Gründe. Rund 19 % der Barmer GEK Versicherten erhielten 2012 eine Physiotherapie-Verordnung. Eine Zusammenfassung des aktuellen Barmer GEK Heil- und Hilfsmittelreports 2013 finden Sie hier.

Weitere Artikel

GKV neu denken: zukunftsfähig planen

2026 | 29.06. Die Stabilisierung der GKV-Finanzen darf nicht allein über kurzfristige Ausgabenbegrenzungen erfolgen. Statt pauschaler Sparmaßnahmen braucht es deshalb in Deutschland eine langfristig angelegte Strukturreform des Gesundheitswesens. Das muss auch die Bundesregierung erkennen.

G-BA Expertenpool: Ute Repschläger wiederbenannt

2026 | 26.06. Die IFK-Vorstandsvorsitzende Ute Repschläger wurde erneut als Mitglied des Expertenpools des Innovationsausschusses des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) benannt. In dieser Funktion berät sie den Innovationsausschuss bei der Begutachtung von Projektanträgen, die durch den Innovationsfonds unterstützt werden sollen.

SHV-Kampagne: Großes Interesse im Bergischen Städtedreieck

2026 | 24.06. Im Rahmen der SHV-Kampagne zum Beitragssatzstabilisierungsgesetz führte IFK-Mitglied Ricarda Uhlemeyer in den vergangenen Wochen gleich zwei interessante Gespräche mit Mitgliedern des Deutschen Bundestags: Helge Lindh (MdB/SPD) und Jürgen Hardt nahmen sich beide viel Zeit für die Physiotherapeutin und zeigten sich äußert interessiert an den Belangen des Spitzenverband der Heilmittelverbände e. V.