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SHV-Sommeraktion in Aschaffenburg

Kurz vor dem Therapiegipfel in Berlin, trafen IFK-Geschäftsführer Dr. Björn Pfadenhauer und der IFK-Regionalausschussvorsitzende Uwe Riemann in Aschaffenburg Andrea Lindholz, MdB (CSU) Vorsitzende des Ausschusses für Inneres und Heimat und Dr. Ulrich Reuter, Landrat des Landkreises Aschaffenburg, um insbesondere die Themen Vergütung und Direktzugang zu besprechen. Uwe Riemann verdeutlichte die konkreten Auswirkungen des Fachkräftemangels, der zur Folge hat, das eine flächendeckende Heilmittelversorgung schon jetzt nicht mehr möglich ist. Die Vergütungssätze müssen jetzt steigen, um zum einen den wirtschaftlichen Betrieb einer Praxis zu ermöglichen und zum anderen den Beruf durch angemessene Löhne wieder attraktiver zu machen. Auch die Rolle des Direktzugangs konnte ausführlich besprochen werden. Es müssen jetzt durch Modellvorhaben zum Direktzugang die Weichen für ein zukunftsgerichtetes Gesundheitswesen gestellt werden. Die Gesundheitsversorgung braucht neue Wege in Sachen interdisziplinärer Zusammenarbeit und neue Formen der Aufgabenverteilung zwischen den Gesundheitsberufen. Dafür werden valide Ergebnisse benötigt, die durch Modellvorhaben gewonnen werden können. Nur so lassen sich die Herausforderungen des demographischen Wandels für das Gesundheitswesen langfristig meistern.

Andrea Lindholz, MdB (CSU) (2. v. l.) und Dr. Ulrich Reuter, Landrat Landkreis Aschaffenburg (CSU) (3. v. l.) trafen Uwe Riemann (1. v. r.) und Dr. Björn Pfadenhauer (1. v. l.)

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