Über 60 Krankenkassen zahlen für Osteopathie

Seit 2012 übernehmen zunehmend mehr Krankenkassen einen Teil der Kosten für osteopathische Behandlungen. Der IFK hat daher eine Übersicht der Krankenkassen erstellt, die eine solche Kostenerstattung leisten.

In den vergangenen Wochen ist eine Reihe weiterer Kassen hinzugekommen, z.B. die Knappschaft und die AOK Niedersachsen. Damit weist die Liste mittlerweile über 60 Krankenkassen auf.
In den meisten Fällen werden die Kosten für bis zu sechs Sitzungen im Jahr sowie 80 % des Rechnungsbetrags bzw. maximal 60 € pro Sitzung erstattet. Einige Kassen weichen davon ab, indem sie ihren Versicherten z. B. pauschal bis zu 250 € pro Jahr für Osteopathie erstatten. Details können IFK-Mitglieder der Liste im Mitglieder-Service in der Rubrik Physioservice entnehmen.

Bitte haben Sie Verständnis, wenn die Liste möglicherweise nicht abschließend ist, da die Kassen teilweise tagesaktuell über die Erstattung neuer Leistungen entscheiden. Der IFK würde sich daher über mögliche Rückmeldungen und Ergänzungen freuen.
Informationen zu der neuen IFK-Fortbildung Osteopathie finden Sie hier.

Weitere Artikel

GKV neu denken: zukunftsfähig planen

2026 | 29.06. Die Stabilisierung der GKV-Finanzen darf nicht allein über kurzfristige Ausgabenbegrenzungen erfolgen. Statt pauschaler Sparmaßnahmen braucht es deshalb in Deutschland eine langfristig angelegte Strukturreform des Gesundheitswesens. Das muss auch die Bundesregierung erkennen.

G-BA Expertenpool: Ute Repschläger wiederbenannt

2026 | 26.06. Die IFK-Vorstandsvorsitzende Ute Repschläger wurde erneut als Mitglied des Expertenpools des Innovationsausschusses des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) benannt. In dieser Funktion berät sie den Innovationsausschuss bei der Begutachtung von Projektanträgen, die durch den Innovationsfonds unterstützt werden sollen.

SHV-Kampagne: Großes Interesse im Bergischen Städtedreieck

2026 | 24.06. Im Rahmen der SHV-Kampagne zum Beitragssatzstabilisierungsgesetz führte IFK-Mitglied Ricarda Uhlemeyer in den vergangenen Wochen gleich zwei interessante Gespräche mit Mitgliedern des Deutschen Bundestags: Helge Lindh (MdB/SPD) und Jürgen Hardt nahmen sich beide viel Zeit für die Physiotherapeutin und zeigten sich äußert interessiert an den Belangen des Spitzenverband der Heilmittelverbände e. V.