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Vergütungsverhandlungen 2020: gemeinsame Vorbereitungen laufen

Die Vorbereitungen der ersten bundesweiten Vergütungsverhandlungen im Bereich der Heilmittelerbringer laufen auf vollen Touren. In Düsseldorf trafen sich dazu Vertreter aller zwölf Berufsverbände, die vom GKV-Spitzenverband als maßgeblich anerkannt wurden.

Bereits Anfang April fand das Auftakttreffen statt, in dem die Verbände erste Schritte festgelegten. Dazu zählt die gemeinsame Entscheidung, ein Gutachten zur Wirtschaftlichkeit der Heilmittelberufe in Auftrag zu geben. Als Gast der zweiten Sitzung nahm deshalb auch Prof. Dr. Günter Neubauer, Direktor des Instituts für Gesundheitsökonomik (IfG) und ehemaliges Mitglied des Sachverständigenrats im Gesundheitswesen, teil. Er stellte Ideen vor, wie ein solches Gutachten konzipiert werden könnte und worauf es dabei ankommt.

Ein wichtiger Appell an alle Mitglieder und auch Nicht-Mitglieder der Verbände wurde ebenfalls beschlossen: Sobald voraussichtlich ab September die Umfrage zum Gutachten gestartet wird, ist die Mithilfe aller Praxisinhaber in der Heilmittelbranche gefragt, um eine höchstmögliche Beteiligung an der Umfrage zu erreichen.

„Wir freuen uns, dass bei diesem Treffen Vertreter aller zwölf maßgeblichen Organisationen für Heilmittelerbringer an einem Tisch saßen“, betonte RAin Ulrike Borgmann, die das Treffen zur Vorbereitung der Vergütungsverhandlungen 2020 leitete. „Ziel ist es nun, dass wir eine einheitliche Vorgehensweise entwickeln können, die eine gemeinsame Vorbereitung im Sinne aller Heilmittelerbringer ermöglicht.“

An dem Treffen nahmen Vertreter der Verbände dba, dbl, dbs, DVE, IFK, VDB, VDP, VPT, ZFD und ZVK teil; zusätzlich LOGO Deutschland und BED, deren Maßgeblichkeit in der Zwischenzeit vom GKV-Spitzenverband anerkannt wurde. Bis Anfang Juli soll feststehen, welche Verbände sich am weiteren Prozess beteiligen.

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