Versorgungsdichte in der Physiotherapie nimmt leicht zu

Im Dezember 2012 waren in Deutschland insgesamt 36.323 Physiotherapeuten zugelassen. Nach dem ersten Quartal des Jahres waren es noch 35.688. Die Praxenzahl hat somit weiter leicht zugenommen.

Die Versorgungsdichte in der Physiotherapie nimmt in den letzten Jahren ebenfalls leicht zu, so das Ergebnis einer regelmäßigen Erhebung der Barmer-GEK.

Dies bedeutet, dass aktuell eine Physiotherapie-Praxis in Deutschland im Durchschnitt 2.211 Einwohner versorgt. 2010 lag dieser Wert noch bei 2.281. Zum Vergleich: Auf einen Hausarzt kommen durchschnittlich 1.546 Einwohner.

Unterdurchschnittlich ist die Versorgungsdichte für selbstständige Physiotherapeuten derzeit noch in Hamburg und Nordrhein-Westfalen, wo über 2.900 Einwohner auf eine Praxis kommen. Auch in Hessen ist sie mit 2.378 Einwohnern geringer als im bundesweiten Durchschnitt. In Sachsen ist der Wettbewerbsdruck hingegen am stärksten. Hier kommen im Schnitt 1.537 Einwohner auf eine Physiotherapie-Praxis.

Weitere Artikel

GKV neu denken: zukunftsfähig planen

2026 | 29.06. Die Stabilisierung der GKV-Finanzen darf nicht allein über kurzfristige Ausgabenbegrenzungen erfolgen. Statt pauschaler Sparmaßnahmen braucht es deshalb in Deutschland eine langfristig angelegte Strukturreform des Gesundheitswesens. Das muss auch die Bundesregierung erkennen.

G-BA Expertenpool: Ute Repschläger wiederbenannt

2026 | 26.06. Die IFK-Vorstandsvorsitzende Ute Repschläger wurde erneut als Mitglied des Expertenpools des Innovationsausschusses des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) benannt. In dieser Funktion berät sie den Innovationsausschuss bei der Begutachtung von Projektanträgen, die durch den Innovationsfonds unterstützt werden sollen.

SHV-Kampagne: Großes Interesse im Bergischen Städtedreieck

2026 | 24.06. Im Rahmen der SHV-Kampagne zum Beitragssatzstabilisierungsgesetz führte IFK-Mitglied Ricarda Uhlemeyer in den vergangenen Wochen gleich zwei interessante Gespräche mit Mitgliedern des Deutschen Bundestags: Helge Lindh (MdB/SPD) und Jürgen Hardt nahmen sich beide viel Zeit für die Physiotherapeutin und zeigten sich äußert interessiert an den Belangen des Spitzenverband der Heilmittelverbände e. V.