SHV-Winteraktion: MdB Max Lucks zu Besuch in IFK-Geschäftsstelle

Noch gut eine Woche bis zur Bundestagswahl 2025 und der Spitzenverband der Heilmittelverbände lässt nicht locker: In einer breit angelegten Aktion treffen sich Akteure der Branche mit den Bundestagskandidaten der Parteien, um über die nötigen Schritte auf dem Weg zu einer umfänglichen Gesundheitsversorgung zu sprechen.

In den letzten Zügen des Wahlkampfs begrüßte IFK-Geschäftsführer Dr. Björn Pfadenhauer den Bochumer Bundestagsabgeordneten Max Lucks (Bündnis 90/Die Grünen) in der IFK-Geschäftsstelle auf dem Gesundheitscampus. Gemeinsam mit der wissenschaftlichen Referentin des IFK, Johanna Pleus, besprachen die beiden den Zusammenhang zwischen dem derzeitig grassierenden Fachkräftemangel und der überbordenden Bürokratie.

„Physiotherapeuten fehlt die Zeit, um sich mit den Korrekturen ärztlicher Verordnungen und dergleichen aufzuhalten. Damit schränken wir die Versorgung ein, weil wertvolle Zeit nicht am Patienten verbracht werden kann “, so Pfadenhauer. Lucks stimmte dem zu und befürwortete den Direktzugang als mögliche Lösungsstrategie. Physiotherapeuten können mehr Verantwortung übernehmen, als es derzeit möglich ist. Damit würde auch die Zahl der ärztlichen Verordnungen sinken, wenn Physiotherapeuten im Direktzugang selbst über die Therapie entscheiden können. Er betonte, das Anliegen mitzunehmen und durch sein zukünftiges politisches Handeln unterstützen zu wollen. Er bekräftigte dies mit dem festen Vorhaben, nach der Wahl ein Praktikum in einer Bochumer Physiotherapiepraxis annehmen zu wollen, um den Berufsalltag aus erster Hand mitzuerleben.

 

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Bild: Johanna Pleus, Max Lucks, Dr. Björn Pfadenhauer

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