Gelungenes Forum Süd in Nürnberg

Fast 40 Physiotherapeuten konnten beim diesjährigen Forum Süd in Nürnberg am vergangenen Freitag von der IFK-Vorsitzenden Ute Repschläger begrüßt werden. Die Teilnehmer erhielten von ihr einen Überblick über die aktuellen Entwicklungen in der Heilmittelbranche.


Vor dem Forum führte Klaus Eder die Teilnehmer mit einer Fortbildung zum Thema "Die Bedeutung des myofaszialen Systems im Sport" in die Welt des Hochleistungssports ein. Verletzungsbedingt konnte er nicht die Fußball-Nationalmannschaft beim Spiel gegen Irland betreuen und war dafür beim IFK zu Gast.
Im Anschluss nutzte Ute Repschläger die Gelegenheit, um über die Zwischenergebnisse des IFK-Modellvorhabens für mehr Autonomie in der Leistungsabgabe zu berichten, die schon jetzt Interessantes erwarten lassen. Die stellvertretende IFK-Geschäftsführerin Ulrike Borgmann informierte die Praxisinhaber über aktuelle Eckdaten zum Fachkräftemangel, zu den Vergütungsniveaus sowie zu den Prüfpflichten.
Mit einem langen gemeinsamen Abendessen im Kreis interessierter IFK-Mitglieder und der IFK-Experten klang die gelungene Veranstaltung aus. Das nächste Forum Süd ist im Jahr 2014 in Donaustauf geplant.

Weitere Artikel

Entgeltatlas 2025: Praxisinhaber mehr als fair

2026 | 24.08. Zum Januar 2025 stiegen die GKV-Vergütungen um 4,01 Prozent; die Gehälter der Arbeitnehmer in ambulanten Physiotherapiepraxen stiegen laut der Bundesagentur im selben Zeitraum sogar um 6,44 Prozent. Daraus lässt sich schließen, dass die GKV-preisinduzierten Umsatzsteigerungen zu rund 220 Prozent an die angestellten Mitarbeiter weitergegeben wurden – entgegen wiederholter Fehldarstellungen einiger Krankenkassen.

G-BA erweitert Diagnoseliste zum langfristigen Heilmittelbedarf (LHB)

2026 | 21.08. In seiner gestrigen Sitzung hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) die Diagnoseliste für den langfristigen Heilmittelbedarf (LHB) um die Indikationen „Multisystematrophie vom Parkinson-Typ (MSA-P, ICD-10-GM G23.2)“ und „Multisystematrophie vom zerebellären Typ (MSA-C, ICD-10-GM G23.3)“ erweitert.

Erhöhung der Höchstbeträge für beihilfefähige Aufwendungen ab 1. September 2026

2026 | 18.08. Ab dem 1. September 2026 steigen erneut die Höchstsätze der Bundesbeihilfeverordnung für einige Leistungen. Dies betrifft unter anderem die Erweiterte ambulante Physiotherapie (EAP) (Anstieg von 115,30 Euro auf 123,80 Euro) sowie Leistungen im Bereich „Sonstiges“, die für alle Heilmittelbereiche einheitlich gelten. Hierzu gehört auch die versorgungsbezogene Pauschale je Blankoverordnung (Anstieg von 98,60 Euro auf 102,70 Euro), die bei beihilfeberechtigten Patienten noch erstattet wird.