Verband im Dialog: Starke Vernetzung und engagierter Einsatz für die Branche

In den vergangenen Wochen war der IFK wieder auf einigen Veranstaltungen vertreten und die Verbandsvertreter nutzten die Gelegenheiten, um zentrale Anliegen der Branche zu adressieren sowie den Austausch mit politischen und fachlichen Schlüsselakteuren zu intensivieren.

Mitte Juni fand die 37. Konferenz der Fachberufe im Gesundheitswesen in Berlin statt. Eingeladen von der Bundesärztekammer kamen Vertreter unterschiedlichster Gesundheitsberufe zusammen, um über die Rolle der Gesundheitsfachberufe in Prävention und Gesundheitsförderung zu diskutieren. In ihrem Impulsvortrag hob Prof. Dr. Hanna Schwendemann von der Internationalen Hochschule Erfurt die Relevanz von Gesundheitskompetenz hervor. Diese sei essenziell für informierte Entscheidungen und eine aktive Beteiligung am Versorgungsgeschehen. „Gerade Gesundheitsfachberufe stehen in der Verantwortung, Patientinnen und Patienten fachkundig zu begleiten“, so Schwendemann.

Vorstandsvorsitzende Ute Repschläger brachte im Rahmen der Konferenz gezielt die Perspektive der Physiotherapie ein und betonte die Bedeutung der Vermittlung entsprechender Kompetenzen in Aus- und Weiterbildung.

Ute Repschläger gemeinsam mit dem Bundestagsabgeordneten Serdar Yüksel (SPD).

Auch beim diesjährigen Zukunftsforum des Verbands der Ersatzkassen e. V. (vdek) war der IFK präsent. Unter dem Motto „Arztpraxis 2.0 – Moderne Versorgung durch Steuerung, Delegation & Digitalisierung“ stand die Sicherung der ambulanten Versorgung im Fokus. Repschläger konnte in Gesprächen die Sichtweise der Heilmittelberufe und insbesondere der Physiotherapie einbringen – gerade mit Blick auf die Rolle delegierter Leistungen und den Beitrag interprofessioneller Versorgung.

Auch auf regionalpolitischer Ebene ist der IFK aktiv: So traf man auf einer weiteren Veranstaltung den Bundestagsabgeordneten Serdar Yüksel (SPD), der auch die Position des heilmittelpolitischen Sprechers der SPD auf Bundesebene übernommen hat. Gesprächsthema war unter anderem die Initiative Gesundheitsregion Metropole Ruhr. Der Austausch unterstrich, wie wichtig die Einbindung verschiedener Gesundheitsberufe in regionale Gesundheitsstrategien ist – nicht zuletzt, um Versorgungsqualität und Zugangsgerechtigkeit auch in strukturell herausgeforderten Regionen zu stärken.

Diese und weitere Begegnungen machen deutlich: Der IFK ist nicht nur eng mit den relevanten Akteuren aus Politik, Wissenschaft und Versorgung vernetzt – er nutzt diese Kontakte auch gezielt, um die Belange seiner Mitglieder wirksam zu vertreten und die Zukunft der Branche aktiv mitzugestalten.

IFK-Geschäftsführer Dr. Björn Pfadenhauer, Tino Sorge (MdB/CDU), IFK-Vorstandsvorsitzende Ute Repschläger.

Ute Repschläger, Dr. med. Klaus Reinhard (Hartmannbund/BÄK), Hannelore König (VMF) und Dr. Björn Pfadenhauer.

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