IFK-Fachmagazin: Novemberausgabe erschienen

Schon wieder geht ein Kalenderjahr dem Ende entgegen, spannend bleibt es aber bis zuletzt und so manche Themen werden die Physiotherapie auch im kommenden Jahr begleiten. Lesen Sie darüber mehr in der neuen Ausgabe des IFK-Mitgliedermagazins physiotherapie.

Der GKV-Spitzenverband hat vor dem Landessozialgericht Berlin-Brandenburg Klage gegen den Schiedsspruch der Schiedsstelle Heilmittel erhoben, die den Physiotherapeuten für das zweite Quartal 2025 die verdoppelte Vergütungserhöhung zugesprochen hatte. Der IFK schöpft alle ihm zur Verfügung stehenden rechtlichen Mittel aus, um die Interessen seiner Mitglieder zu schützen und bringt sich als einziger Verband aktiv in das Verfahren ein. Lesen Sie mehr dazu ab Seite 22.

Gleich zweimal war der IFK „on the road“. Beim IFK-Forum Ost, dem letztem in dem Reigen der alljährlichen Regionalforen, informierten sich die Teilnehmer über aktuelle Entwicklungen in der Branche und Neuerungen auf dem politischen Parkett. Einen ausführlichen Bericht dazu finden Sie ab Seite 8. Mit einem eigenen Stand war der IFK auf der therapie DÜSSELDORF vertreten. Viele Mitglieder und Interessierte nutzen die Gelegenheit, sich zu informieren oder zum „Kontakten“. Im Rahmen der Messe erfolgte auch die Preisverleihung des IFK-Businessplanwettbewerbs. Mehr dazu ab Seite 10.

Um die neueste Rechtsprechung zum Thema schwerbehinderte Bewerber geht es in dem Artikel ab Seite 36. Praxisinhaber sollten einen Vermittlungsauftrag bei der Arbeitsagentur veranlassen, da sie ansonsten Entschädigungsforderungen riskierten, lautet die Empfehlung.

Von neuen Applikationsformen bekannter Parkinsonmedikamente berichtet Prof. Anke Lührs in einem Übersichtartikel (ab Seite 42). Die neuen Applikationsformen ermöglichen eine individualisierte, zeitlich präzisere Behandlung motorischer Symptome und eröffnen so neue Handlungsspielräume für die physiotherapeutische Praxis.

IFK-Mitglieder bekommen die neue Ausgabe des IFK-Fachmagazins physiotherapie kostenlos per Post zugestellt. Online ist die Novemberausgabe kostenlos hier zu lesen.

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Entgeltatlas 2025: Praxisinhaber mehr als fair

2026 | 24.08. Zum Januar 2025 stiegen die GKV-Vergütungen um 4,01 Prozent; die Gehälter der Arbeitnehmer in ambulanten Physiotherapiepraxen stiegen laut der Bundesagentur im selben Zeitraum sogar um 6,44 Prozent. Daraus lässt sich schließen, dass die GKV-preisinduzierten Umsatzsteigerungen zu rund 220 Prozent an die angestellten Mitarbeiter weitergegeben wurden – entgegen wiederholter Fehldarstellungen einiger Krankenkassen.

G-BA erweitert Diagnoseliste zum langfristigen Heilmittelbedarf (LHB)

2026 | 21.08. In seiner gestrigen Sitzung hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) die Diagnoseliste für den langfristigen Heilmittelbedarf (LHB) um die Indikationen „Multisystematrophie vom Parkinson-Typ (MSA-P, ICD-10-GM G23.2)“ und „Multisystematrophie vom zerebellären Typ (MSA-C, ICD-10-GM G23.3)“ erweitert.

Erhöhung der Höchstbeträge für beihilfefähige Aufwendungen ab 1. September 2026

2026 | 18.08. Ab dem 1. September 2026 steigen erneut die Höchstsätze der Bundesbeihilfeverordnung für einige Leistungen. Dies betrifft unter anderem die Erweiterte ambulante Physiotherapie (EAP) (Anstieg von 115,30 Euro auf 123,80 Euro) sowie Leistungen im Bereich „Sonstiges“, die für alle Heilmittelbereiche einheitlich gelten. Hierzu gehört auch die versorgungsbezogene Pauschale je Blankoverordnung (Anstieg von 98,60 Euro auf 102,70 Euro), die bei beihilfeberechtigten Patienten noch erstattet wird.