Fachkräftemangel im Westen spürbar

Die aktuellen Arbeitsmarkt-Zahlen der Bundesagentur für Arbeit spiegeln nach wie vor den steigenden Fachkräftemangel in der Physiotherapiebranche - schwerpunktmäßig im Westen des Landes - wider.

Für Dezember 2013 meldet die Bundesagentur für die Physiotherapie insgesamt 2.464 Arbeitslose (1.581 in West- und 883 in Ost-Deutschland), denen insgesamt 3.205 offene Stellen (2.399 in West- und 806 in Ost-Deutschland) gegenüber stehen.

Besonders prekär entwickelt sich das bestehende Missverhältnis zwischen Angebot und Nachfrage offensichtlich im Westen Deutschlands, wo derzeit 1.581 Arbeitslose theoretisch sogar Zugriff auf erhebliche 2.399 offene Stellen hätten. Der vom IFK thematisierte Fachkräftemangel ist mithin schon spürbare Gegenwart.

Diese Tatsache gilt es selbstverständlich nicht nur festzustellen, sondern aus Sicht des IFK auch geeignete Schritte zur Gegenmaßnahme zu ergreifen. Der IFK beteiligt sich daher bereits an entsprechenden Initiativen zur Fachkräftesicherung in Rheinland-Pfalz und befindet sich in Vorbereitung zur Beteiligung an Projekten in Nordrhein-Westfalen und dem Raum Berlin-Brandenburg. Darüber hinaus plant der IFK zukünftig auch in anderen Bundesländern derartige Projekte intensiv zu fördern und zu unterstützen. Kern unseres Anliegens ist es, den Beruf insbesondere durch eine Professionalisierung sowie eine bessere Vergütung noch attraktiver zu machen.

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