Forum Ost: Zwischenziel vor Augen

Seit nunmehr 20 Jahren bringt der IFK Physiotherapeuten der Region beim Forum Physiotherapie Ost zusammen. Beim diesjährigen Regionalforum in Leipzig erhielten die zahlreichen angereisten Teilnehmer Hintergründe zum derzeitigen Gesetzgebungsverfahren des Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetzes sowie zum aktuellen Stand des Ost-West-Angleichs und diskutierten mit den IFK-Experten über aktuelle Branchenherausforderungen.

Im Vorfeld der Veranstaltung konnten die Teilnehmer an einer Fortbildung über das Balance- und Gangtraining in der neurologischen Reha teilnehmen. Referent Prof. Dr. Jan Mehrholz stellte anschaulich verschiedene evidenzbasierte und wissenschaftlich fundierte Therapieansätze zur Verbesserung der Balance vor und erläuterte eine Vielzahl an Alltagssituationen, die unterschiedliche Anforderungen an die spezifische Balance erfordern.

Das Forum im Anschluss hielt ein breites Themenspektrum bereit. IFK-Vorstandsvorsitzende Ute Repschläger stellte in ihrem Vortrag die Vielzahl an neuen Gesetzen vor, die für die Physiotherapie relevant sind, nahm Bezug auf die Problematik des Fachkräftemangels und die Kammerdiskussion und erläuterte das Engagement des IFK für mehr Autonomie und eine bessere Vergütung in der Physiotherapie. Daran knüpfte die IFK-Referatsleiterin Recht Ulrike Borgmann mit einem Vortrag zum Thema „Das Ende der Ostvergütung – Das Zwischenziel vor Augen“ an. Dank der politischen Initiativen und dem unermüdlichen Drängen der Verbände ist der Ost-West-Angleich fast geschafft.

Das Publikum aus knapp 70 Physiotherapeuten legte den Fokus der Abschlussdiskussion auf die Forderungen nach einer weiteren Verbesserung der Vergütungssituation sowie nach einem Bürokratieabbau, um den immensen Verwaltungsaufwand in der Praxis zu minimieren. Der gelungene Abend bot den Teilnehmern auch die Möglichkeit, sich untereinander zu vernetzen und sich im persönlichen Gespräch mit den IFK-Experten auszutauschen.

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