NDR Visite: Kein Geld für Physiotherapie

Das NDR-Gesundheitsmagazin Visite legt offen, dass Physiotherapie zwar Operationen verhindern und chronische Schmerzen lindern kann, jedoch viel zu wenig verschrieben wird. IFK-Regionalausschussvorsitzende Sabine Konow aus Hamburg stellt im Beitrag dar, dass sie immer wieder erlebt, dass Erkrankte die Behandlung trotz erster Erfolge abbrechen müssen, weil keine weiteren Rezepte ausgestellt werden.

Die Begrenzung des Budgets für Physiotherapie hat vielfach medizinische Eingriffe zur Folge, die sowohl negative körperliche Folgeerscheinungen als auch deutlich höheren Kosten nach sich ziehen können. Es wäre also nicht nur von Vorteil für die Patienten, sondern auch im Interesse der Krankenkassen, Alternativen für diese strukturelle Problematik zu finden.

Den gesamten Beitrag können Sie hier ansehen:

Weitere Artikel

G-BA erweitert Diagnoseliste zum langfristigen Heilmittelbedarf (LHB)

2026 | 21.08. In seiner gestrigen Sitzung hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) die Diagnoseliste für den langfristigen Heilmittelbedarf (LHB) um die Indikationen „Multisystematrophie vom Parkinson-Typ (MSA-P, ICD-10-GM G23.2)“ und „Multisystematrophie vom zerebellären Typ (MSA-C, ICD-10-GM G23.3)“ erweitert.

Erhöhung der Höchstbeträge für beihilfefähige Aufwendungen ab 1. September 2026

2026 | 18.08. Ab dem 1. September 2026 steigen erneut die Höchstsätze der Bundesbeihilfeverordnung für einige Leistungen. Dies betrifft unter anderem die Erweiterte ambulante Physiotherapie (EAP) (Anstieg von 115,30 Euro auf 123,80 Euro) sowie Leistungen im Bereich „Sonstiges“, die für alle Heilmittelbereiche einheitlich gelten. Hierzu gehört auch die versorgungsbezogene Pauschale je Blankoverordnung (Anstieg von 98,60 Euro auf 102,70 Euro), die bei beihilfeberechtigten Patienten noch erstattet wird.  

Wie sich die Telematikinfrastruktur weiterentwickelt

2026 | 17.08. In unserer Reihe „TI: Schluss mit dem Aufschieben“ führen wir Sie Woche für Woche an die TI heran. Heute wollen wir einen Blick auf ihren derzeitigen Stand und geplante Weiterentwicklungen werfen. Dass sich die Telematikinfrastruktur weiterentwickelt, wird vor allem daran deutlich, dass wir seit 2026 von der TI 2.0 sprechen. Diese Weiterentwickelung funktioniert von jedem Ort aus und ganz ohne spezielle Geräte, da sie über das Internet erreichbar ist.