IFK-Engagement für eine Befundposition

Für den Herbst 2013 hat sich der IFK die physiotherapeutische Befundposition als eines von vielen Schwerpunktthemen auf die Fahnen geschrieben, das er engagiert angehen wird.

Auf der diesjährigen Mitgliederversammlung gab es eine breite Zustimmung für Verhandlungen über eine gesonderte Befundposition für Physiotherapeuten. Die Mitglieder gaben dem IFK den ausdrücklichen Auftrag, sich dem Thema anzunehmen. Der Fachausschuss Öffentlichkeitsarbeit und Kassenverhandlungen hat sich mit dem Thema bereits intensiv befasst und kommt zu folgenden Argumenten, die für einen positiven Nutzen der Befundposition sprechen:


  • Zurzeit ist bei der ersten Behandlung nur eine „Minimalbefunderhebung“ möglich. Die Befundposition ermöglicht daher gründlichere und ganzheitliche Untersuchungen.
  • Daraus folgen noch schnellere und zielgerichtetere Therapien.
  • Es verbleibt mehr Zeit für die qualitativ hochwertige Therapie.
  • Insbesondere multimorbide Patienten können umfassend untersucht werden.
  • Es ist eine bessere Compliance der Patienten zu erwarten, da mehr Zeit für Erklärungen zur Verfügung steht.
  • Die fortschreitende Professionalisierung des Berufs ermöglicht bessere physiotherapeutische Diagnosen. Dazu wird mehr Zeit als bisher benötigt. Dieses Potential sollte genutzt werden.


Mit diesem Paket starker Argumente wird der IFK die Debatte mit den Kostenträgern intensivieren.

Weitere Artikel

Erhöhung der Höchstbeträge für beihilfefähige Aufwendungen ab 1. September 2026

2026 | 18.08. Ab dem 1. September 2026 steigen erneut die Höchstsätze der Bundesbeihilfeverordnung für einige Leistungen. Dies betrifft unter anderem die Erweiterte ambulante Physiotherapie (EAP) (Anstieg von 115,30 Euro auf 123,80 Euro) sowie Leistungen im Bereich „Sonstiges“, die für alle Heilmittelbereiche einheitlich gelten. Hierzu gehört auch die versorgungsbezogene Pauschale je Blankoverordnung (Anstieg von 98,60 Euro auf 102,70 Euro), die bei beihilfeberechtigten Patienten noch erstattet wird.  

Wie sich die Telematikinfrastruktur weiterentwickelt

2026 | 17.08. In unserer Reihe „TI: Schluss mit dem Aufschieben“ führen wir Sie Woche für Woche an die TI heran. Heute wollen wir einen Blick auf ihren derzeitigen Stand und geplante Weiterentwicklungen werfen. Dass sich die Telematikinfrastruktur weiterentwickelt, wird vor allem daran deutlich, dass wir seit 2026 von der TI 2.0 sprechen. Diese Weiterentwickelung funktioniert von jedem Ort aus und ganz ohne spezielle Geräte, da sie über das Internet erreichbar ist.

Auch bei der Praxisübergabe gilt „Safety first“

2026 | 13.08. Gerade ging bei Ihnen der Anruf eines potenziellen Nachfolgers ein? Wie aufregend! Dann steht demnächst der erste Besichtigungstermin an und spätestens mit ihm die ersten Fragen zu Jahresabschlüssen, Patientenstamm oder Personalkosten. Keine Frage: Diese Informationen sind unverzichtbar für das Verhandlungsgespräch und sollten dem Käufer nicht vorenthalten werden. Der Schutz Ihrer Praxisdaten muss jedoch immer an erster Stelle stehen.