Finanzergebnisse der GKV 2014

Die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) bilanziert für das vergangene Jahr ein Minus von 1,2 Milliarden Euro. Einnahmen in Höhe von rund 204,1 Milliarden Euro standen nach den vorläufigen Finanzergebnissen des Jahres 2014 Ausgaben von rund 205,3 Milliarden Euro gegenüber. Im Jahr 2014 haben die gesetzlichen Krankenkassen durch Prämienzahlungen und freiwillige Leistungen Mittel in Höhe von mehr als einer Milliarde Euro an ihre Versicherten zurückgeführt, darin sieht das BGM auch den Grund für das Defizit. Für den IFK ist das unverständlich, denn an erster Stelle müsste eine angemessenere Bezahlung der Leistungserbringer stehen.

Je Versicherten gab es 2014 einen Ausgabenzuwachs von 4,9 Prozent. Zu den Ausgabenzuwächsen haben vor allem stark steigende Arzneimittelausgaben beigetragen, so das BGM. Auch die Ausgaben der Krankenkassen für Präventionsleistungen haben einen starken Zuwachs erfahren (+ 10 Prozent).

Die Heilmittelausgaben stiegen um 6,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das liegt zwar über dem Schnitt der Ausgabensteigerungen, aber bewegt sich in absoluten Zahlen noch immer auf niedrigem Niveau.

Details: http://www.bmg.bund.de/fileadmin/dateien/Pressemitteilungen/2015/2015_01/150304-07__PM_1_bis_4_Qu_2014.pdf

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