Warnung: gefälschte DSGVO-Abmahnungen

In den vergangenen Tagen wurden zahlreiche E-Mails mit einem Virus im Anhang versandt. Die E-Mails sehen aus wie Schreiben von Rechtsanwaltskanzleien, die eine Informationspflichtverletzung nach Artikel 13 EU-DSGVO abmahnen. Weitere Details seien der zip-Datei im Anhang zu entnehmen. Wichtig: Die E-Mails sind gefälscht, die Datei darf keinesfalls geöffnet werden.

Zwar sind die Rechtsanwaltskanzleien als Absender der E-Mail angegeben, tatsächlich wurden die Nachrichten aber von Kriminellen verschickt. Die Nachrichten sollten umgehend gelöscht werden. Sollte der Anhang versehentlich geöffnet worden sein, ist es wichtig, den Computer so schnell wie möglich auszuschalten und vom Strom zu nehmen. Ein IT-Spezialist kann bei der Sicherung der Daten helfen. In der Zwischenzeit sollten alle Passwörter geändert werden, die nach dem Öffnen der Datei genutzt wurden.
Bei Fragen können sich IFK-Mitglieder an das Rechtsreferat wenden, ifk@ifk.de, Telefon: 0234 977 45-0.

Weitere Artikel

G-BA erweitert Diagnoseliste zum langfristigen Heilmittelbedarf (LHB)

2026 | 21.08. In seiner gestrigen Sitzung hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) die Diagnoseliste für den langfristigen Heilmittelbedarf (LHB) um die Indikationen „Multisystematrophie vom Parkinson-Typ (MSA-P, ICD-10-GM G23.2)“ und „Multisystematrophie vom zerebellären Typ (MSA-C, ICD-10-GM G23.3)“ erweitert.

Erhöhung der Höchstbeträge für beihilfefähige Aufwendungen ab 1. September 2026

2026 | 18.08. Ab dem 1. September 2026 steigen erneut die Höchstsätze der Bundesbeihilfeverordnung für einige Leistungen. Dies betrifft unter anderem die Erweiterte ambulante Physiotherapie (EAP) (Anstieg von 115,30 Euro auf 123,80 Euro) sowie Leistungen im Bereich „Sonstiges“, die für alle Heilmittelbereiche einheitlich gelten. Hierzu gehört auch die versorgungsbezogene Pauschale je Blankoverordnung (Anstieg von 98,60 Euro auf 102,70 Euro), die bei beihilfeberechtigten Patienten noch erstattet wird.  

Wie sich die Telematikinfrastruktur weiterentwickelt

2026 | 17.08. In unserer Reihe „TI: Schluss mit dem Aufschieben“ führen wir Sie Woche für Woche an die TI heran. Heute wollen wir einen Blick auf ihren derzeitigen Stand und geplante Weiterentwicklungen werfen. Dass sich die Telematikinfrastruktur weiterentwickelt, wird vor allem daran deutlich, dass wir seit 2026 von der TI 2.0 sprechen. Diese Weiterentwickelung funktioniert von jedem Ort aus und ganz ohne spezielle Geräte, da sie über das Internet erreichbar ist.