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Digitalisierung: Stärkung der Patientenversorgung bei gleichzeitiger Entbürokratisierung

Der Spitzenverband der Heilmittelverbände (SHV) begrüßt den Kabinettsentwurf zum Digitale Versorgung-Gesetz (DVG), den Bundesgesundheitsminister Jens Spahn vorgelegt hat. Für den SHV steht dabei fest: Zukunftsfähigkeit, Innovation und neue Formen der Zusammenarbeit, insbesondere durch Möglichkeiten der Digitalisierung, müssen so gestaltet sein, dass sowohl Patienten als auch Berufsangehörige im Gesundheitswesen auf Dauer davon profitieren. Dabei gilt es, die Chancen einer Digitalisierung zu nutzen und mögliche Stolpersteine direkt aus dem Weg zu räumen.

Die Patientenversorgung von morgen erfordert mehr interprofessionelle Zusammenarbeit.  Die Digitalisierung im Gesundheitswesen kann entscheidende Veränderungen bringen und Antworten liefern auf das sich verändernde Aufgabenspektrum von Therapeuten in den nächsten Jahren. Dazu hat der SHV in einer schriftlichen Stellungnahme und der mündlichen Verbändeanhörung zum DVG klar Position bezogen.


Der SHV fordert, dass eine verbesserte digitale Infrastruktur sowohl Patienten als auch allen Leistungserbringern im Gesundheitswesen Vorteile bringen muss. Voraussetzung dafür ist beispielsweise die Einbindung in die Telematikinfrastruktur (TI) und eine Harmonisierung der Lese- und Schreibberechtigungen der elektronischen Gesundheitskarte (eGK): Alle Gesundheitsfachberufe müssen diese neuen Möglichkeiten für die Versorgung ihrer Patienten nutzen können – ohne Ausnahme!


Die Digitalisierung kann und muss einen wichtigen Beitrag zur Entbürokratisierung der Gesundheitsversorgung und zur Sicherung einer flächendeckenden Patientenversorgung leisten. Das steht für alle SHV-Mitgliedsverbände außer Frage. Der vorliegende Kabinettsentwurf zum DVG ist eine Diskussionsgrundlage, die nun im anstehenden Gesetzgebungsverfahren an einigen Stellen im Sinne der Therapieberufe weiter konkretisiert werden muss.


Aus diesem Grund ist die Digitalisierung eins der vier großen Themen, die beim 2. TherapieGipfel in Berlin im Mittelpunkt stehen werden. Am 9. September ab 13 Uhr wird es außerdem um die Vergütung der Heilmittelerbringer, den Direktzugang, die Blankoverordnung und die Novellierung der Berufsausbildungsgesetze mit Blick auf die Akademisierung gehen. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (MdB) hat seine Teilnahme bereits zugesagt.


Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur kostenlosen Online-Anmeldung gibt es unter www.shv-heilmittelverbaende.de/therapiegipfel.

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