SHV-Winteraktion: Politiker in der Praxis

Alea iacta est: Die Bundestagswahl ist entschieden, auch wenn die Regierungsbildung gerade erst beginnt. Um bereits vor der Wahl auf die Anliegen der Heilmittelerbringer zu aufmerksam zu machen, trafen sich Praxisinhaber bundesweit mit den Bundestagskandidaten ihrer Wahlkreise im Rahmen der SHV-Winteraktion. Gleich dreimal öffnete IFK-Regionalausschussvorsitzende Doris Keller Politikern die Tür ihrer Praxis in Wuppertal und führte ausführliche Gespräche über den Zustand der Branche.

Mit Ingo Schäfer (MdB, SPD) vertiefte sie ein Gespräch über die Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung. Auch über die Vorteile einer Beteiligung der Heilmittelerbringer beim Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA), dem wichtigsten Selbstverwaltungsgremium im Gesundheitswesen, informierte Keller. Praktisch ging es zu beim Besuch von Jürgen Hardt (MdB, CDU), dem Keller an ihrer praxiseigenen Kletterwand physiotherapeutische Übungsmöglichkeiten zeigte. Keller erörtere die Dringlichkeit der Berufsgesetzreform und betonte die Wichtigkeit der Akademisierung. Auch Petra Kuhlendahl (Bündnis 90/Die Grünen) war zu Gast in Kellers Praxis und besprach mit ihr die Themen Digitalisierung, Bürokratieabbau und Berufsgesetz. Kuhlendahl war sehr interessiert und betonte die Unterstützung der Heilmittelerbringer in diesen Punkten.

Lesen Sie hier weitere Meldungen zur SHV-Winteraktion.

Bild: Jürgen Hardt und Doris Keller / Petra Kuhlendahl und Doris Keller

Weitere Artikel

Erhöhung der Höchstbeträge für beihilfefähige Aufwendungen ab 1. September 2026

2026 | 18.08. Ab dem 1. September 2026 steigen erneut die Höchstsätze der Bundesbeihilfeverordnung für einige Leistungen. Dies betrifft unter anderem die Erweiterte ambulante Physiotherapie (EAP) (Anstieg von 115,30 Euro auf 123,80 Euro) sowie Leistungen im Bereich „Sonstiges“, die für alle Heilmittelbereiche einheitlich gelten. Hierzu gehört auch die versorgungsbezogene Pauschale je Blankoverordnung (Anstieg von 98,60 Euro auf 102,70 Euro), die bei beihilfeberechtigten Patienten noch erstattet wird.  

Wie sich die Telematikinfrastruktur weiterentwickelt

2026 | 17.08. In unserer Reihe „TI: Schluss mit dem Aufschieben“ führen wir Sie Woche für Woche an die TI heran. Heute wollen wir einen Blick auf ihren derzeitigen Stand und geplante Weiterentwicklungen werfen. Dass sich die Telematikinfrastruktur weiterentwickelt, wird vor allem daran deutlich, dass wir seit 2026 von der TI 2.0 sprechen. Diese Weiterentwickelung funktioniert von jedem Ort aus und ganz ohne spezielle Geräte, da sie über das Internet erreichbar ist.

Auch bei der Praxisübergabe gilt „Safety first“

2026 | 13.08. Gerade ging bei Ihnen der Anruf eines potenziellen Nachfolgers ein? Wie aufregend! Dann steht demnächst der erste Besichtigungstermin an und spätestens mit ihm die ersten Fragen zu Jahresabschlüssen, Patientenstamm oder Personalkosten. Keine Frage: Diese Informationen sind unverzichtbar für das Verhandlungsgespräch und sollten dem Käufer nicht vorenthalten werden. Der Schutz Ihrer Praxisdaten muss jedoch immer an erster Stelle stehen.