GKV-Finanzen im Defizit

Mit einem leichten Defizit von rund 630 Mio. Euro ist die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) in das 1. Halbjahr 2014 gestartet. Dies gab das Bundesministerium für Gesundheit im Rahmen seiner regelmäßigen Berichterstattung bekannt. Den Einnahmen von rund 101,7 Mrd. Euro stehen dabei Ausgaben von rund 102,3 Mrd. Euro gegenüber. Das Ministerium hofft jedoch noch auf ein ausgeglichenes Finanzergebnis zum Jahresende.

Die Finanzreserven der Krankenkassen (inkl. der Reserven des Gesundheitsfonds) verbleiben mit rund 26,6 Mrd. Euro auf einem hohen Niveau. Auffällig: Die Ausgaben für Heilmittel sind gegenüber dem Vorjahr um 7,1 % angestiegen, wohingegen die Steigerung der GKV-Gesamtausgaben bei 5,2 % liegt. Der Anteil des Heilmittelbereichs an den Gesamtausgaben verbleibt allerdings mit 2,7 % auf gewohnt niedrigem Niveau. Eine umfangreiche Übersicht zur GKV-Finanzentwicklung finden Sie hier.

Weitere Artikel

GKV neu denken: zukunftsfähig planen

2026 | 29.06. Die Stabilisierung der GKV-Finanzen darf nicht allein über kurzfristige Ausgabenbegrenzungen erfolgen. Statt pauschaler Sparmaßnahmen braucht es deshalb in Deutschland eine langfristig angelegte Strukturreform des Gesundheitswesens. Das muss auch die Bundesregierung erkennen.

G-BA Expertenpool: Ute Repschläger wiederbenannt

2026 | 26.06. Die IFK-Vorstandsvorsitzende Ute Repschläger wurde erneut als Mitglied des Expertenpools des Innovationsausschusses des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) benannt. In dieser Funktion berät sie den Innovationsausschuss bei der Begutachtung von Projektanträgen, die durch den Innovationsfonds unterstützt werden sollen.

SHV-Kampagne: Großes Interesse im Bergischen Städtedreieck

2026 | 24.06. Im Rahmen der SHV-Kampagne zum Beitragssatzstabilisierungsgesetz führte IFK-Mitglied Ricarda Uhlemeyer in den vergangenen Wochen gleich zwei interessante Gespräche mit Mitgliedern des Deutschen Bundestags: Helge Lindh (MdB/SPD) und Jürgen Hardt nahmen sich beide viel Zeit für die Physiotherapeutin und zeigten sich äußert interessiert an den Belangen des Spitzenverband der Heilmittelverbände e. V.