Erste Ergebnisse der Kassenverhandlungen 2015

Für seine Mitglieder konnte der IFK bei den aktuellen Vergütungsverhandlungen mit den westdeutschen Regionalkassen erste Ergebnisse für das Jahr 2015 erzielen. Sowohl bei den Kassen in Bremen und Hamburg als auch im Rheinland und bei der IKK/BKK/Knappschaft in Schleswig-Holstein wurden jeweils strukturelle Ergebnisse in Höhe der Grundlohnsumme erzielt.

Jetzt obliegt es den zuständigen Gremien, den Ergebnissen zuzustimmen, damit die höheren Preise ab dem 1. Januar 2015 abgerechnet werden können. Über Details der Verhandlungsergebnisse werden IFK-Mitglieder aus den jeweiligen Bundesländern auf dem Postweg informiert.
Die Regionalkassen bekundeten damit die Bereitschaft, die gesetzliche Obergrenze in Form der Grundlohnsumme voll auszuschöpfen, ganz im Gegensatz zum vdek, der in der ersten Verhandlungsrunde ein vollkommen inakzeptables Angebot unterbreitet hat.
Fernab davon hält der IFK die Bindung an die Grundlohnsumme mehr denn je für bedenklich, da sie die dringend benötigten höheren Abschlüsse unterbindet. Von einer angemessenen Vergütung kann daher unverändert nicht ausgegangen werden.
Aus diesem Grund hat in dieser Woche unter anderem auch ein Gespräch mit Bundesgesundheitsminister Gröhe (CDU) stattgefunden, in dem es auch um das geplante Versorgungsstärkungsgesetz mit den Auswirkungen für Physiotherapiepraxen ging.
Weitere Verhandlungen stehen in diesem Jahr noch mit den Regionalkassen in Niedersachsen und Rheinland-Pfalz/Saarland, mit der IKK/BKK/Knappschaft in Baden-Württemberg sowie mit der IKK gesund plus in Sachsen-Anhalt an.

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