csm_IMG_8157_5e51dd144e.jpg

IFK-Wissenschaftspreis für hervorragende wissenschaftliche Arbeiten vergeben

„Mit Ihren Arbeiten haben die Teilnehmer einen wissenschaftlichen Beitrag geleistet, der die Physiotherapie weiter voranbringt“, lobte Mark Rietz, stellvertretender IFK-Vorsitzender, die Gewinner des 15. Wissenschaftspreises des IFK. „Die Arbeiten zeichnen sich allesamt durch einen hohen Praxisbezug und eine gute wissenschaftliche Vorgehensweise aus.“

Den Mitgliedern der Fachjury fiel die Entscheidung demzufolge nicht leicht.


In der Kategorie „Bachelorarbeiten – Klinisch/Experimentell“ gewannen Lena Lingemann und Svenja Nilsson den ersten Preis. Sie untersuchten die Larynx-Funktion und Haltungs-/Bewegungskontrolle bei SängerInnen mit und ohne Störung der Gesangstimme. Den zweiten Preis erhielt Bettina Veit für ihre Arbeit „EMG – Biofeedback Methode zur Verbesserung des Gangbildes bei Kindern mit Cerebral Parese“.


In der Kategorie „Bachelorarbeit – Literatur/Konzept“ setzte sich Hannah Bauer mit ihrer Arbeit zum Thema „Virtual Reality in der Rehabilitation neurologischer Erkrankungen“ durch. Den zweiten Platz belegten Lukas Reineke und Julius Schwiddessen mit ihrer Ausarbeitung zum Internationalen Konsens über den Nutzen und die Aussagekraft von physiotherapeutischen Tests bei Patienten mit TMD.


„Ist eine Erweiterung der Testbatterie nach Luomajoki zur motorischen Kontrolle bei unspezifischen Rückenschmerzen sinnvoll?“ fragte sich Christoph Biele in seiner Arbeit und gewann damit den IFK-Preis in der Kategorie „Masterarbeiten“. Den zweiten Platz erreichte Daniela von Piekartz-Doppelhofer mit ihrer Arbeit über den Zusammenhang zwischen akuten nozizeptiven Zahnschmerzen und der Funktion der (hoch)zervikalen Wirbelsäule.


Um den IFK-Posterpreis zu gewinnen, musste nicht die Fachjury, sondern das Publikum überzeugt werden. 50 zufällig ausgewählte Teilnehmer des IFK-Wissenschaftstags durften ihre Stimme abgeben und aus den ausgestellten wissenschaftlichen Postern ihren Favoriten auswählen. Am Ende setzten sich in der Bachelorkategorie Maximilian Mix mit seinem Poster zum Thema „Psychosoziale Anforderungen in der physiotherapeutischen Behandlung am Beispiel von Jugendlichen nach traumatischer Amputation der unteren Extremität“ und in der Masterkategorie Thais Sophie Schwanzer und Susan Högg mit ihren Postern zu den Themen „Die Motivation Berufstätiger Physiotherapeutinnen zur Teilnahme an Fortbildungsveranstaltungen in Österreich – Eine Empirische Studie“ und „Armkrafttraining in der subakuten Phase nach Schlaganfall. Eine randomisierte kontrollierte Studie“ gegen die Konkurrenz durch.


Neben dem Preisgeld bekommen die Gewinner zusätzlich die Möglichkeit, ihre Forschungsergebnisse der breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Alle IFK-Wissenschaftspreisträger werden im IFK-Magazin physiotherapie Fachbeiträge zu ihrem Forschungsthema veröffentlichen.


Weitere Artikel

FinanzKommission Gesundheit empfiehlt einschneidende Sparmaßnahmen in der Physiotherapie

2026 | 02.04. Die FinanzKommission Gesundheit hat den lang angekündigten Bericht mit Empfehlungen zur finanziellen Stabilisierung der Gesetzlichen Krankenversicherung veröffentlicht. Einige der vorgestellten Maßnahmen betreffen auch die Physiotherapie. Der IFK wird den Bericht in den nächsten Tagen in enger Abstimmung mit den Partnerverbänden im Spitzenverband der Heilmittelverbände (SHV) e. V. prüfen und bewerten.

Der IFK wünscht schöne Ostertage

2026 | 02.04. Während der Osterfeiertage bleibt unsere Geschäftsstelle geschlossen. Auch der IFK-Chat steht in dieser Zeit nicht zur Verfügung. Ab dem 7. April sind wir wieder wie gewohnt für Sie da. Wir wünschen Ihnen erholsame und schöne Ostertage!

NRW sieht Chancen im Direktzugang zu Therapien – verweist aber auf Bund

2026 | 01.04. Die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen bewertet den möglichen Direktzugang zu therapeutischen Leistungen grundsätzlich positiv, sieht die Zuständigkeit jedoch beim Bund. Das geht aus einer Antwort auf eine Kleine Anfrage 7192 vom 9. Februar 2026 der Abgeordneten Silvia Gosewinkel, Christina Weng und Rodion Bakum der SPD-Fraktion hervor.