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Vergütungsverhandlungen starten

Die Verhandlungen um die künftige Vergütung von Physiotherapeuten gehen in die erste Runde. Am Mittwoch, 5. August, treffen sich Vertreter der maßgeblichen Verbände mit Vertretern der Gesetzlichen Krankenversicherer (GKV-Spitzenverband). Für den Bundesverband selbstständiger Physiotherapeuten (IFK) sind Vorstandsvorsitzende Ute Repschläger, Geschäftsführer Dr. Björn Pfadenhauer und Referatsleiter Kassenverhandlungen und Wirtschaft Dr. Michael Heinen mit dabei.

Ziel ist es, die Vergütung, die Physiotherapeuten für die Behandlung von gesetzlich Versicherten erhalten, deutlich zu erhöhen. Grundlage für die Forderung der Verbände ist dabei die Wirtschaftlichkeitsanalyse ambulanter Therapiepraxen (WAT-Gutachten). Diese belegt, dass eine wirtschaftliche Praxisführung langfristig nur dann möglich ist, wenn die GKV-Vergütung stark angehoben wird.

 

Denn erstens ist es aufgrund der geringen Vergütung der einzelnen Therapieeinheiten derzeit nicht möglich, ein angemessenes Einkommen für die Praxisinhaber sowie einen konkurrenzfähigen Lohn für die Mitarbeiter zu erwirtschaften. Zweitens kommt noch hinzu, dass der unvergütete Verwaltungsaufwand in den Praxen sehr hoch ist. An beiden Stellschrauben möchten die Verbände drehen.

 

 

Die Verhandlungen sollen bis zum 30. September 2020 abgeschlossen sein. Andernfalls wird eine Schiedsstelle über die neuen Vergütungsstrukturen entscheiden, die dann ab Januar 2021 gelten werden. Wir werden fortlaufend über den Gang der Verhandlungen berichten.

 

 

 

 

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