csm_aktionsbild_f45aea8fa6.jpg

#FairBehandeln – Letzte Verhandlungsrunde startet

Die vier maßgeblichen physiotherapeutischen Berufsverbände verhandeln am 23.09.2020 letztmalig mit dem GKV-Spitzenverband. 50,13 Prozent mehr Vergütung fordern der Bundesverband selbstständiger Physiotherapeuten (IFK), der Deutsche Verband für Physiotherapie (ZVK), der VDB-Physiotherapieverband und der Verband Physikalischer Therapie (VPT) in den aktuellen Verhandlungen vom GKV-Spitzenverband.
 

 

 

Verhandelt wird auch über die Leistungsbeschreibung, die einer dringenden Überarbeitung bedarf. Längere und flexiblere Behandlungszeiten, neue Leistungspositionen wie die der Physiotherapeutischen Diagnostik und der Beratung zur Integration in das soziale/häusliche Umfeld stehen unter anderem auf der Verhandlungsagenda. Der Aufwand für Vor- und Nachbereitung, die Dokumentation und die Therapiezeit der erbrachten Leistung finden sich in der aktuellen Leistungsbeschreibung nicht im tatsächlichen Umfang wieder. Das ist für die Praxen weder zeitgemäß noch wirtschaftlich.

 

 

Der IFK ist gespannt, wie sich der GKV-Spitzenverband gegenüber den maßgeblichen Berufsverbänden positioniert. Ob Fortschritte noch möglich sind oder ob alles auf ein Schiedsverfahren hinausläuft, wird sich im Laufe des Verhandlungstags klären. Wir werden berichten.

 

 

 

 

 

Das IFK-Verhandlungsteam (v. l.): Ute Repschläger, IFK-Vorstandsvorsitzende, Dr. Michael Heinen, Leiter IFK-Referat Kassenverhandlungen und Wirtschaft, und Dr. Björn Pfadenhauer, IFK-Geschäftsführer.

 

Weitere Artikel

CPTE: Update Sturzprävention

2026 | 01.07. Fortbildungspunkte sammeln leicht gemacht – dafür steht das CPTE-Programm, durch das IFK-Mitglieder ihr Wissen auf den neusten Stand bringen können. Drei Fortbildungspunkte erhalten IFK-Mitglieder beispielweise für den CPTE-Artikel „Update-Sturzprävention“, für den die Lernerfolgskontrolle noch bis Januar 2027 abgelegt werden kann.

GKV neu denken: zukunftsfähig planen

2026 | 29.06. Die Stabilisierung der GKV-Finanzen darf nicht allein über kurzfristige Ausgabenbegrenzungen erfolgen. Statt pauschaler Sparmaßnahmen braucht es deshalb in Deutschland eine langfristig angelegte Strukturreform des Gesundheitswesens. Das muss auch die Bundesregierung erkennen.

G-BA Expertenpool: Ute Repschläger wiederbenannt

2026 | 26.06. Die IFK-Vorstandsvorsitzende Ute Repschläger wurde erneut als Mitglied des Expertenpools des Innovationsausschusses des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) benannt. In dieser Funktion berät sie den Innovationsausschuss bei der Begutachtung von Projektanträgen, die durch den Innovationsfonds unterstützt werden sollen.