Patientinnen und Patienten mit Hüft- oder Kniearthrose für Pilotprojekt SmArt-E gesucht

Die Hochschule für Gesundheit in Bochum sucht für eine Studie Patientinnen und Patienten, die an Knie- und/oder Hüftarthrose leiden. Im Rahmen des Pilotprojekts SmArt-E (Smartphone-assistiertes Trainings- und Edukationsprogramm für Menschen mit Hüft- und Kniearthrose) sollen diese mithilfe einer App ein zwölfmonatiges Programm absolvieren. Der IFK, die Charité Berlin und die Techniker Krankenkasse sind unter anderen ebenfalls Partner des Innovationsprojektes SmArt-E.

Die ersten sechs bis zwölf Wochen des Programms werden in ausgewählten Physiotherapiepraxen in Bochum, Cottbus-Senftenberg und Tübingen angeleitet. Anschließend sollen die Patienten zunehmend in Eigenverantwortung mit Unterstützung der App von zuhause aus weitertrainieren. Das Programm bietet Übungen zur Verbesserung der Kraft, Beweglichkeit und Koordination. Außerdem vermittelt SmArt-E Informationen, die das Leben mit Arthrose erleichtern sollen.

Ziel der Studie ist es, die Wirksamkeit von SmArt-E für Personen mit Knie- und/oder Hüftarthrose im Vergleich zur derzeitigen Regelversorgung zu untersuchen. Die Teilnehmenden werden per Zufall der Gruppe mit SmArt-E-Intervention oder der reinen Regelversorgung zugeteilt. Innerhalb der zwölfmonatigen Studiendauer werden drei Messtermine angesetzt, bei denen jeweils Kraft und Gleichgewicht getestet werden. Außerdem werden über einen Fragebogen weitere Informationen zur Person und zum aktuellen Gesundheitszustand erfasst.

Teilnehmen können Personen mit Kniearthrose (ab 38 Jahren) und/oder mit Hüftarthrose (ab 50 Jahren), die bei der Techniker Krankenkasse versichert sind.

Anmeldung und weitere Informationen zur Studienteilnahme erhalten interessierte Personen bei der Hochschule für Gesundheit Bochum, Franziska Weber und Dr. Carsten Müller:

Telefon: 0234 77727-692

E-Mail: smart-e@hs-gesundheit.de

 

Foto: HS Gesundheit

Weitere Artikel

FinanzKommission Gesundheit empfiehlt einschneidende Sparmaßnahmen in der Physiotherapie

2026 | 02.04. Die FinanzKommission Gesundheit hat den lang angekündigten Bericht mit Empfehlungen zur finanziellen Stabilisierung der Gesetzlichen Krankenversicherung veröffentlicht. Einige der vorgestellten Maßnahmen betreffen auch die Physiotherapie. Der IFK wird den Bericht in den nächsten Tagen in enger Abstimmung mit den Partnerverbänden im Spitzenverband der Heilmittelverbände (SHV) e. V. prüfen und bewerten.

Der IFK wünscht schöne Ostertage

2026 | 02.04. Während der Osterfeiertage bleibt unsere Geschäftsstelle geschlossen. Auch der IFK-Chat steht in dieser Zeit nicht zur Verfügung. Ab dem 7. April sind wir wieder wie gewohnt für Sie da. Wir wünschen Ihnen erholsame und schöne Ostertage!

NRW sieht Chancen im Direktzugang zu Therapien – verweist aber auf Bund

2026 | 01.04. Die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen bewertet den möglichen Direktzugang zu therapeutischen Leistungen grundsätzlich positiv, sieht die Zuständigkeit jedoch beim Bund. Das geht aus einer Antwort auf eine Kleine Anfrage 7192 vom 9. Februar 2026 der Abgeordneten Silvia Gosewinkel, Christina Weng und Rodion Bakum der SPD-Fraktion hervor.