Spitzenreiter Physiotherapie: IW veröffentlicht Zahlen zum Fachkräftemangel

Das Institut der Deutschen Wirtschaft (IW) veröffentlichte jüngst eine Studie, die den Fachkräftemangel des deutschen Arbeitsmarktes für das Jahr 2024 nach Branchen berechnet. Daraus geht hervor, dass keine andere Branche so sehr vom Fachkräftemangel betroffen ist, wie das Gesundheitswesen – der Spitzenreiter hier: die Physiotherapie. Von über 46.000 unbesetzten Stellen sind mit 11.979 die meisten davon unter den Physiotherapeuten zu verzeichnen. Platz zwei belegen qualifizierte Arbeitskräfte im Pflegebereich (7.174 offene Stellen) und zahnmedizinische Fachangestellte (6.778 offene Stellen).

IFK-Vorstandsvorsitzende Ute Repschläger findet deutliche Worte: „Wir beobachten diesen Trend seit Jahren mit größter Sorge. Diese Zahlen machen deutlich, wie schlecht es um die Versorgungssicherheit in Deutschland steht“. Sie forderte die Politik zum Handeln auf „Wir müssen die Physiotherapie gezielt stärken; beispielsweise durch die Verbesserung des Berufsbilds und eine Vereinfachung der Aufnahme ausländischer Fachkräfte.“ 

Hier finden Sie den IW-Report zur Berechnung von Fachkräfteengpässen nach Wirtschaftszweigen.

 

Weitere Artikel

Einladung zur IFK-Jahreshauptversammlung 2026

2026 | 03.02. Der Vorstand des IFK lädt alle Mitglieder herzlich zur Jahreshauptversammlung (JHV) ein, in der über das vergangene Geschäftsjahr berichtet wird. Sie findet am 21. März 2026 in den Räumlichkeiten des IFK-Fortbildungszentrums in Bochum statt. Um 10:30 Uhr wird die Jahreshauptversammlung eröffnet und endet circa um 16:30 Uhr.

Ab 1. Februar 2026: Höhere Vergütungssätze der Postbeamtenkrankenkasse

2026 | 29.01. Einen Monat nach den Erhöhungen in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) steigt jetzt auch die Vergütung bei der Postbeamtenkrankenkasse (PBeaKK). Die neuen Preise entsprechen weitgehend den Preisen der GKV und gelten für alle Behandlungen von Postbeamten des einfachen Dienstes (Mitgliedergruppe A), die ab dem 1. Februar 2026 durchgeführt werden.