Vertreterversammlung wählt neuen stellvertretenden Vorsitzenden

Der IFK hatte am vergangenen Samstag zur Vertreterversammlung nach Bochum eingeladen. Ute Repschläger, IFK-Vorstandsvorsitzende, und IFK-Geschäftsführer Dr. Björn Pfadenhauer begrüßten die versammelten Regionalausschussvorsitzenden. Die Vorsitzende der Vertreterversammlung, Christiane Bruchhaus-Marek, zeigte sich erfreut, dass unter Einhaltung eines Hygienekonzepts ein Treffen in Präsenz möglich war.

Bei den anstehenden Wahlen wurde Bruchhaus-Marek als erste Vorsitzende im Amt bestätigt. Zum Stellvertreter wurde der Regionalausschussvorsitzende für Gütersloh, Sascha Homuth, gewählt. Der bisherige stellvertretende Vorsitzende Michael Seidel (Münster) hatte sich nicht mehr zur Wahl gestellt. Er bleibt dem IFK aber als Regionalausschussvorsitzender erhalten.

In ihrem Rechenschaftsbericht dankte Bruchhaus-Marek dem abwesenden Seidel besonders herzlich für die langjährige und konstruktive Zusammenarbeit. Als weitere wichtige Themen führte sie darin die Verhandlungen mit dem GKV-Spitzenverband an. Zuletzt waren die Verhandlungen zwischen den maßgeblichen Physiotherapieverbänden IFK, PHYSIO-DEUTSCHLAND, VDB-Physiotherapieverband und Verband Physikalische Therapie (VPT) sowie dem GKV-Spitzenverband (GKV-SV) über die Erbringung von Heilmitteln als telemedizinische Leistungen (Videotherapie) Ende vergangenen Jahres gescheitert. Da keine Einigung über die Vergütung der Videobehandlung erzielt werden konnte, startete ein erneutes Schiedsverfahren.

Im Rahmen des Berichts über die derzeitigen Verhandlungen zur Blankoverordnung sowie zur Weiterbildung informierte Repschläger zudem über die geplante Strategie für die anstehenden Vergütungsverhandlungen, die noch in dieser Jahreshälfte starten werden.

Darüber hinaus wurde das Innovationsfonds-Projekt „SmArt-E“ (Smartphone-assistiertes Arthrosetraining mit Edukation) vorgestellt, das sich an Menschen mit Arthrose richtet. Gemeinsam mit der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg, der Charité-Berlin, der Ruhr-Universität Bochum, der Techniker Krankenkasse, der Universität Bremen und dem Universitätsklinikum Tübingen arbeitet der IFK aktuell unter Projektführung der Hochschule für Gesundheit Bochum in diesem Forschungsprojekt an der Erprobung einer neuen Versorgungsform.

Die Vertreterversammlung beschäftigte sich zudem mit dem aktuellen Jahreshaushalt und bereitete die bevorstehende IFK-Mitgliederversammlung am 7. Mai vor.

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