Neue „physiotherapie“ erschienen

Berufspolitische Entwicklungen, Digitalisierung, Praxisorganisation und Weiterbildung – die neue Ausgabe des IFK-Magazins greift wie gewohnt zahlreiche Themen auf, die die Physiotherapiebranche aktuell bewegen.

Mit dem geplanten GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz will die Bundesregierung die Finanzlage der GKV kurzfristig zu stabilisieren. Doch die im Gesetz vorgesehenen Maßnahmen wirken eher wie eine Krisenbewältigung, die negative Folgen für das gesamte Gesundheitssystem haben wird. Der IFK setzt sich daher mit verschiedenen Aktivitäten bei den politischen Vertretern dafür ein, dass das Parlament von seiner Korrekturmöglichkeit Gebrauch macht. Denn: Noch handelt es sich um kein fertiges Gesetz und Anpassungen sind möglich. Darüber hinaus werden im Heft konkrete Reformvorschläge vorgestellt, die zu einer langfristigen Stabilisierung des Gesundheitssystems beitragen können. Lesen Sie ab Seite 22 mehr darüber.

Auch die Telematikinfrastruktur bleibt ein zentrales Thema. Ein ausführlicher Beitrag ab Seite 12 erläutert, warum Physiotherapiepraxen die TI-Anbindung bereits jetzt in den Blick nehmen sollten, welche Vorteile Anwendungen wie KIM und TIM bieten und welche Entwicklungen die TI 2.0 bereithält.

Für Praxisinhaber bietet die Ausgabe ab Seite 40 zudem einen Überblick über aktuelle Anforderungen im Arbeits- und Gesundheitsschutz. Dabei werden unter anderem die Pflichtunterweisung, die betriebsärztliche und sicherheitstechnische Betreuung sowie die neuen Regelungen der DGUV Vorschrift 2 verständlich erläutert.

Ein weiterer Artikel auf Seite 11 informiert über die Aktualisierung der Anlage Weiterbildung des Bundesrahmenvertrags. Leser erfahren, welche Änderungen künftig für die Weiterbildungen KG-Gerät, Manuelle Therapie und Komplexe Physikalische Entstauungstherapie (ehemals MLD) gelten und welche Übergangsregelungen zu beachten sind.

Diese und weitere Beiträge finden Mitglieder in der aktuellen Ausgabe des IFK-Magazins.

IFK-Mitglieder bekommen die neue Ausgabe des IFK-Fachmagazins physiotherapie kostenlos per Post zugestellt. Online ist die Ausgabe PT 4-26 kostenlos hier zu lesen.

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Entgeltatlas 2025: Praxisinhaber mehr als fair

2026 | 24.08. Zum Januar 2025 stiegen die GKV-Vergütungen um 4,01 Prozent; die Gehälter der Arbeitnehmer in ambulanten Physiotherapiepraxen stiegen laut der Bundesagentur im selben Zeitraum sogar um 6,44 Prozent. Daraus lässt sich schließen, dass die GKV-preisinduzierten Umsatzsteigerungen zu rund 220 Prozent an die angestellten Mitarbeiter weitergegeben wurden – entgegen wiederholter Fehldarstellungen einiger Krankenkassen.

G-BA erweitert Diagnoseliste zum langfristigen Heilmittelbedarf (LHB)

2026 | 21.08. In seiner gestrigen Sitzung hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) die Diagnoseliste für den langfristigen Heilmittelbedarf (LHB) um die Indikationen „Multisystematrophie vom Parkinson-Typ (MSA-P, ICD-10-GM G23.2)“ und „Multisystematrophie vom zerebellären Typ (MSA-C, ICD-10-GM G23.3)“ erweitert.

Erhöhung der Höchstbeträge für beihilfefähige Aufwendungen ab 1. September 2026

2026 | 18.08. Ab dem 1. September 2026 steigen erneut die Höchstsätze der Bundesbeihilfeverordnung für einige Leistungen. Dies betrifft unter anderem die Erweiterte ambulante Physiotherapie (EAP) (Anstieg von 115,30 Euro auf 123,80 Euro) sowie Leistungen im Bereich „Sonstiges“, die für alle Heilmittelbereiche einheitlich gelten. Hierzu gehört auch die versorgungsbezogene Pauschale je Blankoverordnung (Anstieg von 98,60 Euro auf 102,70 Euro), die bei beihilfeberechtigten Patienten noch erstattet wird.