IFK-Fachmagazin: Januar-Ausgabe erschienen

Mit vielen spannenden Themen startet die aktuelle Ausgabe des IFK-Magazins „physiotherapie“ ins neue Jahr 2024.

Ein berufspolitisches Highlight zum Jahresende war der 5. SHV-TherapieGipfel in Berlin unter dem Motto „Versorgung neu denken!“ Mehr Anerkennung für die Berufe und Mitbestimmung im G-BA, Verbesserung der interprofessionellen Zusammenarbeit, Bürokratieabbau und Digitalisierung sind die Themen, die die Heilmittelerbringer bewegen. Hochkarätige Gäste aus Politik und Gesundheitswirtschaft diskutierten mit SHV-Vertretern die wichtigen Themen. Einen ausführlichen Bericht finden Sie ab Seite 10.

In einem Grundsatzartikel beschäftigt sich die IFK-Vorstandsvorsitzende Ute Repschläger mit der Frage, warum Bürokratieabbau im Heilmittelbereich dringend notwendig ist, und liefert bereits im Titel die Antwort: Mehr Zeit zum Behandeln! Den ausführlichen Artikel gibt es ab Seite 14.

Wir beginnen mit einer neuen Reihe „in eigener Sache“, in denen die Gremien des IFK vorgestellt werden. In diesen Gremien arbeiten neben den Vorstandmitgliedern und Mitarbeitern der Geschäftsstelle auch Mitglieder des IFK aktiv mit und bringen ihre Kompetenz und Expertise ein. Den Auftakt macht der Fachausschuss Öffentlichkeitsarbeit und Kassenverhandlungen. Wie diese beiden Themen zueinander passen und welche Themen behandelt werden, lesen Sie ab Seite 6.

Seit Beginn des neuen Jahres greift die Vergütungssteigerung von + 6,44 Prozent, die der IFK gemeinsam mit den anderen maßgeblichen Verbänden der Physiotherapie mit der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) für das laufende Jahr ausgehandelt hat. Neue Preise gibt es auch bei der DGUV und SVLFG. Mehr dazu ab Seite 18.

In den Rubriken Wissenschaft und Praxis beschäftigen wir uns mit dem Thema Polyneuropathie. Wie sich das seltene Krankheitsbild darstellt und welche Rolle es in der Physiotherapie spielt, lesen Sie ab Seite 34 bzw. ab Seite 36.

Mit der Frage, ob Beckenboden- und Bauchmuskeltraining in der Peripartalphase sinnvoll ist, beschäftigt sich der aktuelle CPTE-Artikel. Einen Auszug finden Sie ab Seite 30 im Magazin, der vollständige Artikel steht wie gewohnt im internen Mitgliederbereich der IFK-Webseite.

IFK-Mitglieder erhalten die neue Ausgabe der physiotherapie kostenfrei per Post. Online ist die Ausgabe PT 1-24 kostenlos hier erhältlich.

 

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Entgeltatlas 2025: Praxisinhaber mehr als fair

2026 | 24.08. Zum Januar 2025 stiegen die GKV-Vergütungen um 4,01 Prozent; die Gehälter der Arbeitnehmer in ambulanten Physiotherapiepraxen stiegen laut der Bundesagentur im selben Zeitraum sogar um 6,44 Prozent. Daraus lässt sich schließen, dass die GKV-preisinduzierten Umsatzsteigerungen zu rund 220 Prozent an die angestellten Mitarbeiter weitergegeben wurden – entgegen wiederholter Fehldarstellungen einiger Krankenkassen.

G-BA erweitert Diagnoseliste zum langfristigen Heilmittelbedarf (LHB)

2026 | 21.08. In seiner gestrigen Sitzung hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) die Diagnoseliste für den langfristigen Heilmittelbedarf (LHB) um die Indikationen „Multisystematrophie vom Parkinson-Typ (MSA-P, ICD-10-GM G23.2)“ und „Multisystematrophie vom zerebellären Typ (MSA-C, ICD-10-GM G23.3)“ erweitert.

Erhöhung der Höchstbeträge für beihilfefähige Aufwendungen ab 1. September 2026

2026 | 18.08. Ab dem 1. September 2026 steigen erneut die Höchstsätze der Bundesbeihilfeverordnung für einige Leistungen. Dies betrifft unter anderem die Erweiterte ambulante Physiotherapie (EAP) (Anstieg von 115,30 Euro auf 123,80 Euro) sowie Leistungen im Bereich „Sonstiges“, die für alle Heilmittelbereiche einheitlich gelten. Hierzu gehört auch die versorgungsbezogene Pauschale je Blankoverordnung (Anstieg von 98,60 Euro auf 102,70 Euro), die bei beihilfeberechtigten Patienten noch erstattet wird.