csm_Foto-Kassenverhandlungen_Internet_2c61588186.jpg

Bundesverhandlungen: Zulassung und Fortbildung stehen im Mittelpunkt

Erneut steht ein wichtiger Termin in Berlin an: Die Bundesverhandlungen werden fortgeführt. Dazu treffen sich die Vertreter der Heilmittelerbringer mit dem Spitzenverband Bund der Krankenkassen (GKV). Für den IFK sind IFK-Geschäftsführer Dr. Björn Pfadenhauer und der Leiter des IFK-Rechtsreferats, Marc Balke, sowie Rick de Vries, ehemaliges Vorstandsmitglied und Experte für den Bereich Zulassung, in die Landeshauptstadt gereist. Auf der Tagesordnung stehen diesmal die Anlagen Zulassung und Fortbildung sowie erneut der Rahmenvertrag.


Eigentlich wollten sich die Teilnehmer bei diesem Treffen bereits mit redaktionellen Anpassungen zum Rahmenvertrag befassen, doch nach Verzögerungen im Zeitplan kommt noch einmal Inhaltliches auf den Tisch. Mit etwas Glück erfordern die Anlagen Zulassung und Fortbildung weniger Diskussionsbedarf.




Weitere Artikel

G-BA erweitert Diagnoseliste zum langfristigen Heilmittelbedarf (LHB)

2026 | 21.08. In seiner gestrigen Sitzung hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) die Diagnoseliste für den langfristigen Heilmittelbedarf (LHB) um die Indikationen „Multisystematrophie vom Parkinson-Typ (MSA-P, ICD-10-GM G23.2)“ und „Multisystematrophie vom zerebellären Typ (MSA-C, ICD-10-GM G23.3)“ erweitert.

Erhöhung der Höchstbeträge für beihilfefähige Aufwendungen ab 1. September 2026

2026 | 18.08. Ab dem 1. September 2026 steigen erneut die Höchstsätze der Bundesbeihilfeverordnung für einige Leistungen. Dies betrifft unter anderem die Erweiterte ambulante Physiotherapie (EAP) (Anstieg von 115,30 Euro auf 123,80 Euro) sowie Leistungen im Bereich „Sonstiges“, die für alle Heilmittelbereiche einheitlich gelten. Hierzu gehört auch die versorgungsbezogene Pauschale je Blankoverordnung (Anstieg von 98,60 Euro auf 102,70 Euro), die bei beihilfeberechtigten Patienten noch erstattet wird.  

Wie sich die Telematikinfrastruktur weiterentwickelt

2026 | 17.08. In unserer Reihe „TI: Schluss mit dem Aufschieben“ führen wir Sie Woche für Woche an die TI heran. Heute wollen wir einen Blick auf ihren derzeitigen Stand und geplante Weiterentwicklungen werfen. Dass sich die Telematikinfrastruktur weiterentwickelt, wird vor allem daran deutlich, dass wir seit 2026 von der TI 2.0 sprechen. Diese Weiterentwickelung funktioniert von jedem Ort aus und ganz ohne spezielle Geräte, da sie über das Internet erreichbar ist.