Dreharbeiten beim IFK

Das Fernsehformat report München nimmt sich in seiner nächsten Sendung am Dienstag, dem 2. Dezember (21:45 Uhr in der ARD), dem Berufsfeld der Physiotherapie an und hat hierzu unter der Woche auch beim IFK in Bochum gedreht. Die Vorsitzende des Bundesverbands, Ute Repschläger, sah sich mit kritischen Fragen konfrontiert.

Auslöser für die Recherchen des investigativen ARD-Formats seien unzulässige Angebote, so der Reporter, der in München Stichproben in Physiotherapiepraxen gemacht hat. Dabei verweigerte ein Teil der Praxen angeblich die Annahme neuer Patienten solange, bis diese Zusatzleistungen gebucht hätten.

„So etwas darf es natürlich nicht geben. Wir als Physiotherapeuten haben schließlich einen Berufsethos“, erklärte Ute Repschläger. Vor allem aber wies sie auf bestehende Missstände hin: „Durch die unzureichenden gesetzlichen Regelungen zur Vergütung sind wir de facto in die Enge getrieben worden. Obwohl es nachweisbar einen Fachkräftemangel bei den Physiotherapeuten gibt, können viele Praxen ihre Mitarbeiter nicht mehr fair bezahlen. Hier sehen wir ganz klar die Politik in der Pflicht, für eine angemessene Vergütung zu sorgen.“

report München interviewte am Mittwoch die Vorsitzende des IFK, Ute Repschläger. Foto: IFK

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